Kinder am Spielplatz

„Das neue Kinderbetreuungsgesetz ist kein Meilenstein und Tirol wird damit ganz sicher nicht das kinderfreundlichste Bundesland, wie es LH Platter in seiner Regierungserklärung angekündigt hat. Andere Bundesländer wie Wien, die Steiermark oder Oberösterreich engagieren sich in Sachen Kinderbetreuung weit mehr”, erklärt LA Fritz Dinkhauser. Weiterlesen

Kinder am Spielplatz

„Dieses Gesetz ist eine Frühgeburt, wenn nicht gar eine Fehlgeburt! Entscheidende Rahmenbedingungen fehlen. Weder steht die Finanzierung, noch gibt es eine Verpflichtung zur Umsetzung für die Gemeinden. Ziel von LH Platter war es, Tirol zum familienfreundlichsten Land zu machen. Dazu braucht es aber ein umfassendes ganzjähriges und ganztägiges Angebot an Kinderbetreuungsplätzen in ganz Tirol”, sagt LA Fritz Dinkhauser. Weiterlesen

Euro Geldscheine

Es ist politisch unbestritten, dass ein Mutter-Kind Heim notwendig ist. Es gibt ganz offensichtlich einen Bedarf dafür und auch schon ein dafür geeignetes Haus. Was fehlt sind 200.000 Euro pro Jahr und der politische Wille in der ÖVP-SPÖ Landesregierung. Weiterlesen

Kind beim Malen

Für Vier- und Fünfjährige ist in Tirol ab kommenden September der Kindergartenbesuch halbtags gratis. Ein erster Schritt, nicht mehr. Weiterlesen

Mutter Doppelbelastung

„ÖVP Familienlandesrätin Zoller-Frischauf kennt die Zahlen des Landes Tirol offensichtlich nicht. Laut Angaben des Landes Tirol haben 137 von 279 Tiroler Gemeinden keine Einrichtung für die Betreuung von Kleinkindern. Das heißt: In jeder 2. Gemeinde gibt es keine Kinderkrippe, keine Kinderspielgruppe und keine Tagesmutter für die unter 3 Jährigen. Es ist also schlichtweg falsch, wenn Frau Zoller-Frischauf meint, Tagesmütter könnten hier aushelfen. Es gibt sie in diesen Gemeinden nicht. Auf der Strecke bleiben die Eltern der rund 20.000 unter 3-jährigen Kinder, die dringend eine Kinderbetreuung brauchen. Denn nur 3.500 Kinder haben einen Betreuungsplatz“, sagt LA Fritz Dinkhauser. Weiterlesen

Kinderbetreuung

„ÖVP Familienlandesrätin Zoller-Frischauf hat heute Mittag im Landtag ihre beeindruckende Abgehobenheit einmal mehr unter Beweis gestellt. Sie hat sinngemäß ausgeführt, wirkliche Armut gebe es in Ländern der Dritten Welt. In Afrika und Brasilien seien Kinder arm, nicht in Tirol. Dabei weiß sie, dass es 19.800 armutsgefährdeter Kinder im Land gibt. Dass besonders Alleinerzieherinnen und Mehrkind Familien von Armut betroffen sind. Dass ihr Familieneinkommen um 6000 € bzw. um 3000 € unter dem Österreich-Jahresdurchschnitt liegt. Gerade diese Tirolerinnen und Tiroler sind auf ein bedarfsgerechtes Angebot zur Kinderbetreuung angewiesen. Nach dem Sager der ÖVP Wirtschaftslandesrätin, wonach die Massenentlassung bei Swarovski das Land Tirol nicht umbringen würden, folgt heute also der nächste verbale Tiefschlag. Die sozialen Probleme, mit denen sich viele Tirolerinnen und Tiroler täglich herumschlagen müssen, sind offenbar noch nicht in die Welt der zuständigen Landesrätin durchgedrungen!“, zeigt sich LA und Klubobmann Bernhard Ernst empört. (Foto: S. Hainz, pixelio.de) Weiterlesen

Kinder

Betreuungsplätze für Kleinkinder sind in Tirol ein „seltenes Privileg“. Dabei soll es laut EU bis 2010 für jedes dritte Kind unter drei Jahren einen Betreuungsplatz geben. Tirol ist weit davon entfernt. Weiterlesen

Kindergarten Kinder

„Noch immer sind 80% der Kindergärten in Tirol nur vormittags geöffnet. Das setzt viele Eltern täglich unter enormen Stress. Der tägliche Spagat zwischen Kinderbetreuung und Arbeit erhöht den Druck auf die Eltern. Wir brauchen flexiblere Öffnungszeiten, eine Harmonisierung bei den Öffnungs- und Ferienzeiten und finanzielle Entlastung für die Eltern. Dazu müssen wir auf die Qualität achten. Machen wir die Kindergärten zu Bildungseinrichtungen. Natürlich müssen wir auch das Personal aufstocken. 1 Pädagogin für 19 Kinder und eine halbe AssistentInnenstelle dazu bei 25 Kindern reicht sicher nicht aus.“, weiß die Mutter, Pädagogin und LA Dr. Andrea Haselwanter-Schneider. Weiterlesen

Kinderbetreuung

„Gerade bei den Kindern von 0 bis 3 Jahren müssen wir einen gewaltigen Betreuungs-Notstand feststellen. 90% der Betreuung läuft hier auf privater Basis. Mit hohen Kosten von bis zu 280 Euro pro Monat inklusive Mittagessen. Wer soll sich das leisten können? Die Nachfrage ist jedenfalls enorm. Zwischen 2001 und 2008 hat es eine Zunahme von 72 % gegeben. Tirol ist in Sachen Kinderpolitik nach wie vor ein Land der Patriarchen und Pharisäer. Die Landesregierung redet immer nur über bessere Kinderbetreuung anstatt endlich zu handeln. Es ist 5 vor 12. Sie brauchen die Gesetze nur abschreiben. In der Steiermark gibt es den Kindergarten gratis in Oberösterreich kommt er ab Herbst. Notwendig sind ein Gesamtkonzept für die Gratis-Kinderbetreuung sowie Geld und guter Wille!“, sagt LA Fritz Dinkhauser von der zweitstärksten politischen Kraft im Land. Weiterlesen