Freizeitwohnsitze eignen sich nicht als Zuckerln – Gemeinde- und Landespolitik müssen Ausverkauf Tirols stoppen! Für Liste Fritz hat Landesregierung im Zillertaler Fall zu prüfen, ob es sich um Amtsmissbrauch handelt

„Eine Almhütte im Zillertal, die als illegaler Freizeitwohnsitz verwendet wurde, soll im Nachhinein saniert und legalisiert werden. Eigentümer und Gemeindeverantwortlichen ist offenbar bewusst, dass die Nutzung der Almhütte als Freizeitwohnsitz nicht legal und nicht rechtens ist. Trotzdem leitet der Bürgermeister offenbar kein Ermittlungsverfahren wegen der illegalen Nutzung ein, sondern es soll die illegale Nutzung durch eine Umwidmung in ´Sonderfläche Almhütte mit Beherbergung` kaschiert und legalisiert werden. Dieser Fall spielt in einer Zillertaler Gemeinde, die ohnehin schon 17% Freizeitwohnsitzquote hat, in dieser Gemeinde gibt es schon weit mehr gewidmete, legale Freizeitwohnsitze als es das Landesgesetz mit seiner 8%-Grenze überhaupt vorsieht. Und trotz dieser problematisch hohen Freizeitwohnsitzquote gibt es kein Umdenken beim Bürgermeister und Gemeinderat! Wegschauen und sogar mitmachen, statt kontrollieren und ermitteln, um den rechtmäßigen Zustand herzustellen und den Ausverkauf unserer Heimat zu stoppen! Das ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich in unserem Land an Gesetze halten und das muss Konsequenzen haben!“, stellt Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint fest.

Für die Liste Fritz ist klar, dass illegale Freizeitwohnsitze Gesetzesbruch und kein Kavaliersdelikt sind. Gesetzlich klar geregelt ist auch, dass die Bürgermeister die gesetzliche Pflicht zur Kontrolle illegaler Freizeitwohnsitze haben.

„Die schwarz-grüne Platter-Regierung muss den Zillertaler Fall zum Anlass nehmen und prüfen, ob Bürgermeister und Gemeinderat mit ihrer Sanierungsaktion im Nachhinein nicht einen Amtsmissbrauch zu verantworten haben. Hier wurde offensichtlich versucht, einen illegalen Freizeitwohnsitz im Nachhinein zu sanieren und zu legalisieren. So geht das nicht! Wir als Liste Fritz machen nicht seit Jahren Druck im Tiroler Landtag, damit der Gesetzgeber bei illegalen Freizeitwohnsitzen eine ´Null-Toleranz-Politik` einschlägt, um dann solche Fälle auf den Tisch zu bekommen. Illegale Freizeitwohnsitze verknappen Grund und Boden in Tirol ohne ein ganzjähriges Wohnbedürfnis zu befriedigen, sie verteuern Grund und Boden und damit das Wohnen für alle Einheimischen, sie verursachen zusätzliche Kosten für die Gemeinden und sie machen aus unseren Dörfern Geisterdörfer, in denen das halbe Jahr über die Rollos der Gebäude unten sind und keine Menschenseele anzutreffen ist. Mit der Romantik, Träumerei und Geschäftemacherei rund um illegale Freizeitwohnsitze muss endlich Schluss sein, der Ausverkauf unserer Heimat gehört endlich gestoppt!“, zeigt Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint auf.