Wir bleiben dran! Wiedereinführung des Direktzug Lienz-Innsbruck beim Dreier-Landtag in Südtirol gefordert

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Liste Fritz nützt Dreierlandtag in Meran, um auf Umsetzung des Dreierlandtag-Beschluss von 2014 zu beharren

Ältere Menschen, Familien mit Kindern und Reisende mit viel Gepäck brauchen Direktzug!

“Fünf Jahre ist es her, dass der Dreierlandtag bestehend aus Abgeordneten Tirols, Südtirols und dem Trentino in Schwaz einstimmig beschlossen hat, den Direktzug Lienz-Bruneck-Innsbruck wieder auf Schiene zu bringen. Seither ist gar nichts passiert, der Direktzug fährt immer noch nicht! Verantwortlich für dieses Totalversagen ist die schwarz-grüne Platter-Regierung! Grünen-Verkehrslandesrätin Felipe begnügt sich seit Jahren damit Gespräche zu führen, auf einen Durchbruch wartet die Bevölkerung vergeblich. Was ist ein einstimmiger Beschluss des Dreierlandtags überhaupt wert, wenn er binnen fünf Jahren nicht umgesetzt ist? Wir als Liste Fritz haben uns vehement gegen die Abschaffung des Direktzugs durch die ÖVP gewehrt und kämpfen seit sechs Jahren für die Wiedereinführung. Wir haben ÖVP und Grüne gestern beim Dreierlandtag in Meran wieder daran erinnert, dass sie an der Wiedereinführung des Direktzugs zu arbeiten haben. Auch der Dreierlandtag muss sich die Sinnfrage gefallen lassen, wenn einstimmig gefasste Beschlüsse über Jahre nicht umgesetzt werden. Das ist ein Hohn gegenüber der Osttiroler, Südtiroler und Nordtiroler Bevölkerung. Sie braucht eine umsteigefreie Verbindung, weil die bestehenden Verbindungen mit Ersatzbus über Südtirol und den Umsteigeverbindungen über Südtirol und Kitzbühel kein gleichwertiger Ersatz sind. Sie können eine umsteigefreie Tagesrandverbindung mit dem Zug nicht ersetzen. Ältere Menschen, Familien mit Kindern oder Reisende mit viel Gepäck brauchen den Direktzug und werden nach Wiedereinführung dafür sorgen, dass der Zug gut ausgelastet sein wird”, ist Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint überzeugt.

Wir verlangen die Umsetzung der Dreierlandtagsbeschlüsse!

Für die Liste Fritz ist die Wiedereinführung der direkten Zugverbindung Lienz-Bruneck-Innsbruck auch eine Nagelprobe für die Zusammenarbeit in der Euregio. Beschlüsse auf dem gemeinsamen Dreierlandtag müssen Handlungsanweisung sein und dürfen nicht als wertloses Stück Papier verstauben. Wir verlangen die Umsetzung der Beschlüsse!

Dieselbus-Ersatzlösung hat miserable Umweltbilanz!

“Durch die Abschaffung des umweltfreundlichen Direktzuges und die umweltschädliche Dieselbus-Ersatzlösung hat vor allem Grün-Verkehrslandesrätin Felipe eine miserable Umweltbilanz zu verantworten. Die Dieselbusse haben in den vergangenen sechs Jahren mehr als 1,6 Millionen Liter Diesel verbrannt. Mehr als 4.000 Tonnen CO2 hat der Ersatzbus über das Pustertal in diesen sechs Jahren produziert und in die Luft gejagt. Wenn die schwarz-grüne Landesregierung sich brüstet, den Klimaschutz in der Landesverfassung verankert zu haben, dann kann sie sich für dieses Klimavergehen gleich selbst bestrafen. ÖVP und Grüne produzieren Überschriften statt Fakten. Klimaschutz am Papier genügt nicht, Klimaschutz braucht es im täglichen politischen Gestalten! Das die Königsdisziplin und in dieser sind die Grünen weit weg vom Weltmeistertitel. Die Bilanz der zuständigen Grün-Verkehrslandesrätin Felipe bei der Wiedereinführung des Direktzugs Lienz-Innsbruck ist bis dato katastrophal. Wir als Liste Fritz verlangen die Wiedereinführung des Direktzugs und werden jede uns zur Verfügung stehende Möglichkeit nützen, um dafür zu kämpfen. Wir bleiben dran!”, stellt Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint klar.