Für Liste Fritz offenbart sich von SPÖ angekündigter Direktzug von Wien nach Innsbruck als Träumerei

 „Wer künftig von Wien per Zug nur bis Greifenburg und nicht einmal bis Lienz kommt, wird erst recht nicht per direkter Zugverbindung bis nach Innsbruck kommen. Aber genau das haben SPÖ-Verkehrslandesrat René Zumtobel und SPÖ-Politikerin Elisabeth Blanik die letzten zweieinhalb Jahre als Teil der rot-schwarzen Landesregierung mehrfach angekündigt und in Aussicht gestellt. Ihr Versprechen, die Direktzugverbindung Lienz-Innsbruck werde kommen, wenn erst die Verbindung Wien-Villach-Lienz komme. Ich habe diese politische Ankündigung immer schon bezweifelt und als Karotte-vor-die-Nase-Halten der Ost-, Süd- und Nordtiroler Bevölkerung kritisiert. Das Debakel um die Zug-Verbindung Wien-Lienz, die in Greifenburg und damit eine halbe Stunde Zugfahrt vor Lienz zu Ende ist, offenbart diese Ankündigung als SPÖ-Träumerei. Es bestätigt mich und muss jetzt allen klar sein, dass die ÖBB sich nicht um eine bessere und direkte Anbindung von Osttirol scheren. Was wir in Tirol durch ausreichend politischen Druck und im Tiroler Landtag durch entsprechende gemeinsame Beschlüsse nicht selbst einfordern, wird nicht passieren“, schlagen Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint und Liste Fritz-Bezirkssprecher Toni Raggl einen parteiübergreifenden Schulterschluss für die Wiedereinführung des Direktzuges Lienz-Innsbruck vor.

Direktzug Lienz-Innsbruck: Zugmaterial vorhanden. Bei Trasse in Südtirol endlich Fakten schaffen.

Im kommenden Jahre bekommt Tirol nigelnagelneues Zugmaterial, das grenzüberschreitenden Zugverkehr fahren kann. „Die Zeit der Ausreden ist längst vorbei. Die ÖVP-SPÖ Landesregierung muss Farbe bekennen und dieses Zugmaterial für die Strecke Lienz-Innsbruck reservieren anstatt damit nach Mals im Vintschgau zu fahren! Osttirol ist kein Bezirk zweiter Klasse, die Direktzugverbindung wurde zig Mal beschlossen und versprochen. Für die Trasse durch Südtirol gibt es einen aufrechten Staatsvertrag. Da muss man seitens der Landes- und Bundesregierung endlich Fakten schaffen. Südtirol hat diese direkte Zugverbindung am Morgen und am Abend einzutakten. Besonders angesichts der vielen Staus und des regelmäßig vielen Verkehrs auf der Südtiroler Pustertalstraße muss eine Verbesserung der Zugverbindung und die Wiedereinführung des Direktzuges Lienz-Innsbruck ein gemeinsames Anliegen von Südtirol und Tirol sein“, ist Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint überzeugt.

Direktverbindung Wien-Lienz nicht verhandelbar, Bus-Shuttle ist schlechter Witz

Selbstverständlich ist es komplett inakzeptabel, dass die Zugverbindung von Wien nach Lienz in Greifenburg enden soll. Ein Bus-Shuttle ist kein passender Ersatz, kein vernünftiges Angebot zum Nutzen von Öffis, sondern ein Affront gegenüber Osttirol und Tirol. Wir erwarten uns, dass der Landeshauptmann und die Landesregierung die Direktverbindung nach Lienz von den ÖBB unmissverständlich und erfolgreich einfordern“, sehen Sint und Raggl hier keinen politischen Spielraum.