Haus aus Geldscheinen

„Wohnen in Tirol ist schon Luxus. Im Raum Innsbruck finden sie keine Mehrzimmerwohnung unter 700 Euro und das bei Kollektivlöhnen von 900 Euro. Die Regierungsparteien ÖVP und SPÖ haben vor allem mit dem Raumordnungs- und Grundverkehrsgesetz das teure Wohnen verursacht. Dazu kommen dann Gebühren und Tarife als Preistreiber sowie der noch nicht ausreichend ausgebaute Nahverkehr. Damit drängen immer mehr Tiroler in die Ballungsräume“, erklärt LA Andreas Brugger.

Raumordnungsgesetz ist Baustoppgesetz!

Aus Sicht der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol verknappt vor allem das Raumordnungsgesetz, das es seit 1972 gibt, Grund und Boden in Tirol künstlich.
„Mit diesem Gesetz haben ÖVP und SPÖ ein Baustoppgesetz beschlossen. Dadurch gibt es nur mehr 0,3 % der Fläche als Bauland, es wird nur mehr ganz wenig Bauland gewidmet. Logisch, dass dadurch der Preis für Bauland in die Höhe schnellt. ÖVP und SPÖ sollen den jungen Menschen offen und ehrlich sagen, ja, das haben wir so gewollt“, kritisiert LA Brugger.

Ideen für leistbares Wohnen

Laut Brugger behindert auch das Grundverkehrsgesetz mehr Bewegung beim Bauland. Könnten Gemeinden Freiland günstig ankaufen, es umwidmen und es an die Bürger günstig weitergeben, wäre das eine Möglichkeit Wohnen in Tirol etwas leistbarer zu machen

Weitere Vorschläge:
„Wir müssen den tatsächlichen Bedarf erheben und zwar in den Regionen, nicht nur in einzelnen Gemeinden. Dann müssen so viel Grund und Boden, wie benötigt, als Bauland widmen und die Gemeinden im ländlichen Raum stärken. Zudem den Nahverkehr besser ausbauen“, so LA Brugger.
 

SPÖ hat versagt!

„Die SPÖ hat beim leistbaren Wohnen versagt. Sie schafft es nicht, die Wohnbaufördergelder zu erhöhen und die Mietzinsbeihilfe in Tirol zu vereinheitlichen. Die Wohnbauförderung neu kostet viel, bringt aber nur 8 Cent pro Quadratmeter und Monat Mietentlastung. Die SPÖ stimmt allen Gesetzen, die Wohnen noch teurer machen, zu und vergießt jetzt im Landtag pharisäerhaft Krokodilstränen“, ärgert sich LA Gottfried Kapferer.