„Es kommt einer Diskriminierung der Lehrer gleich, wenn die ÖVP jetzt eine Imagekampagne für alle Lehrer starten will. Meint denn die ÖVP, dass alle Lehrer schlecht sind und diese fragwürdige Unterstützung nötig haben. Was die Lehrer wirklich brauchen, ist eine ordentliche Hilfe bei ihrer täglichen Arbeit“, meint LA Fritz Dinkhauser von der zweitstärksten Partei in Tirol.

Lehrer brauchen keine Werbekampagne, sondern Unterstützung für ihre Arbeit

Eine Imagekampage zu machen ohne vorher die Ursachen und Probleme zu untersuchen, macht wenig Sinn. Erst recht in einer Zeit der wirtschaftlichen Krise, in der jeder Euro umgedreht werden muss.

Die Liste Fritz Dinkhauser – Bürgerforum Tirol weiß um die Bedeutung, die den Lehrern im Umgang mit den Kindern und Jugendlichen zukommt. Immer mehr müssen die Lehrer statt Wissen zu vermitteln, Erziehungsarbeit übernehmen. Dazu kommt, dass in vielen Klassen zu viele Schüler sitzen und vielfach auch nicht gute Deutsch-Kenntnisse den Unterricht erschweren. Trotzdem eine Imagekampagne kann nicht Aufgabe des Landes sein.

Landespolitik soll arbeiten statt Ablenkungsmanöver zu starten

„Die Landespolitik soll keine Ablenkungsmanöver starten, sondern sich gerade jetzt um ihre wirklichen Aufgaben kümmern. Etwa wie sich die Menschen ihre Bildung und Ausbildung leisten können, wie die in Tirol beschämend niedrigen Einkommen angehoben werden können, wie das Wohnen endlich leistbar gemacht wird und – ganz besonders wichtig – wie die vielen Klein- und Mittelbetriebe überleben können“, so LA Fritz Dinkhauser.