Arbeiter an Maschine

„Die Landesregierung befindet sich nach zwei verlorenen Wahlen offensichtlich noch immer im Schockzustand. Sie soll ihre Herbstdepression rasch abschütteln und den von Finanzkrise und drohendem Wirtschaftsabschwung verunsicherten Menschen helfen. Ich schlage ein Entlastungspaket vor, das kurz- und mittelfristig den heimischen Klein- und Mittelbetrieben sowie der gesamten Bevölkerung hilft“, fordert LA und Klubobmann Bernhard Ernst die Landesregierung zum Handeln auf.

Rasch ein Entlastungspaket für die Bevölkerung und die heimische Wirtschaft schnüren

Die Liste Fritz Dinkhauser – Bürgerforum Tirol schlägt folgendes vor:

  • Eine Informations-Offensive für die heimischen Betriebe: Bei eigenen Bezirks-Konferenzen sollen kleinere und mittlere Unternehmen konkret erfahren, wie sie an die gerade beschlossenen KMU-Förderungen in Wien und Brüssel kommen.
  • Ein Tiroler-Banken-Aktionsprogramm: Damit wird den 17.000 Tiroler Unternehmen sofort geholfen, mögliche Liquiditätsengpässe zu überbrücken.
  • Ein Impulsprogramm Energie: Über die Wohnbauförderung kann die Landespolitik die Wärmedämmung von Gebäuden ankurbeln. Die Solarförderung muss ab sofort wieder Einkommens unabhängig vergeben werden. Die öffentlichen Gebäude sind Energie effizienter zu machen.

„All diese Vorschläge bringen den Tirolerinnen und Tirolern langfristig Ersparnisse. Sie sichern und schaffen Arbeitsplätze in der heimischen Energiebranche. Vom Unternehmen, das Solarkollektoren herstellt, bis zum Installateur, der sie montiert. Es kann nicht sein, dass von Vorarlberg über Bayern bis Südtirol das Thema Energie ernst genommen wird und Tirol als sonnenstärkstes Bundesland mittendrin schläft“, meint Ernst.

So gewährt etwa Südtirol 50 Prozent Förderung bei der thermischen Gebäudesanierung, Vorarlberg verstärkt seinen Weg bei der Wärmedämmung und Bayern nützt die Chancen der Fotovoltaik aktiv aus.

Wo ist familienfreundlichstes Tirol?

„Die Landesregierung hat angekündigt Tirol zum Familien freundlichsten Land machen zu wollen. Wenn die Menschen jetzt aber Existenzängste haben, um ihre Arbeitsplätze fürchten, sich mit hohen Energiekosten herumschlagen – schlicht jeden Euro umdrehen müssen, dann haben ÖVP Landeshauptmann und die ÖVP Wirtschaftslandesrätin dringenden Handlungsbedarf“, so Ernst abschließend.