Für die Bevölkerung hat sich nichts verbessert!

Kommende Woche im Mai-Landtag schaffen die beiden Regierungsparteien ÖVP und Grüne Fakten in Sachen Direktzug, indem sie zwei Landtagsanträge zur Wiedereinführung des Direktzuges abschmettern.

“Herr Platter und Frau Felipe meinen offensichtlich, dass sich die Osttiroler Bevölkerung inzwischen damit abgefunden hat, dass ihnen ÖVP und Grüne den Direktzug zwischen Lienz und Innsbruck endgültig gestrichen haben. Seit der Abschaffung des Direktzuges hat sich für die betroffene Bevölkerung in Ost-, Süd- und Nordtirol nichts verbessert, der Ersatzbus ist für viele Reisende nach wie vor keine Alternative und die sündteure Zugverbindung mit Umsteigen am nicht barrierefreien Bahnhof Franzensfeste bleibt ebenso eine Zumutung”, sehen Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und Liste Fritz-Bezirkssprecher Markus Sint keine Verbesserungen.

Schwarz-Grün lehnt zwei Initiativen zur Wiedereinführung des Direktzuges ab!

“Obwohl Schwarz-Grün in der Sache nichts weitergebracht und schon gar nichts verbessert haben, lehnen sie kommende Woche im Mai-Landtag zwei Landtagsinitiativen zur Wiedereinführung des Direktzuges ab, die die Handschrift der Liste Fritz tragen und von uns im Jahr 2013 initiiert worden sind. ÖVP und Grüne, Platter und Felipe stellen die Osttiroler Bevölkerung damit aufs Abstellgleis und signalisieren ihnen klar und deutlich, dass sie ihnen egal sind. Es liegt an den Osttiroler Wählern, Platter und Felipe, ÖVP und Grünen bei der nächsten Landtagswahl, die schon im kommenden Jahr stattfinden dürfte, die Antwort zu präsentieren. Wahltag ist Zahltag!”, stellen Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint klar.

Im Wortlaut:

Vorschau Dringlichkeitsantrag Dringlichkeitsantrag: Osttirol darf kein Bezirk 2. Klasse werden:
JA zum Erhalt des Direktzuges zwischen Lienz und Innsbruck!, vom 19. August 2013
Vorschau Dringlichkeitsantrag Dringlichkeitsantrag: Garantieerklärung für die Wiedereinführung des Direktzuges Lienz-Innsbruck ab 2015, vom 20. Oktober 2013

Liste Fritz hat drei Jahre für die Wiedereinführung des Direktzugs gekämpft!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat in den vergangenen drei Jahren alle Hebel in Bewegung gesetzt, um der Ost-, Süd- und Nordtiroler Bevölkerung wieder eine vernünftige umsteigefreie Zugverbindung zu ermöglichen.

“Tatsache ist, wenn ÖVP und Grüne als Mehrheitsparteien nicht wollen und die Osttiroler ÖVP-Abgeordneten aktiv dagegen arbeiten, dann können wir sie auch nicht zwingen, diese Macht hat nur die Bevölkerung. Seit der damalige ÖVP-Landesrat Steixner den Direktzug vor drei Jahren abgeschafft hat, haben wir – zusammen mit anderen Gruppen – zahlreiche Gespräche geführt, Lösungen aufgezeigt, den Südtiroler Landtag zum fairen Mitzahlen motiviert, einen Sonderlandtag abgehalten und einen einstimmigen Dreierlandtagsbeschluss erzwungen”, zeigen sich Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint enttäuscht von der Blockadehaltung der Landesregierung.

Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint

Politischer Totalumfaller der Grünen ist enttäuschend!

“Jetzt nach drei Jahren wird das politische Totalversagen von Schwarz-Grün, besonders aber der politische Totalumfaller der Grünen offenkundig. Ihren Anspruch eine Umweltpartei zu sein, haben die Grünen verworfen, zumal sie seit drei Jahren tausende Tiroler zwingen, Bus statt Bahn zu fahren. Die Grünen haben ihre Umweltpolitik damit selbst untergraben und unglaubwürdig gemacht! Die ÖVP hat bewiesen, dass sie sich letztlich Null um die Osttiroler Bevölkerung schert, sondern Partei- und Machtinteressen überwiegen!”, bringen Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und Bezirkssprecher Markus Sint ihre Kritik auf den Punkt.