Pflegegehälter reparieren – Landeshauptmann Platter ist am Zug!

in Kategorie:

Liste Fritz setzt sich weiterhin mit vollem Elan für die Pflegekräfte in Tirol ein – Online-Petition ist starkes Zeichen

ÖVP-Landesrat Tilg nur halbherzig bei der Sache dabei!

“Dem zuständigen ÖVP-Gesundheitslandesrat Tilg glauben wir gar nichts mehr. Er hat zum x-ten Mal übers Ziel hinaus geschossen und jede Glaubwürdigkeit verspielt. Wenn Tilg jetzt ankündigt, dass er doch Handlungsbedarf beim neuen Gehaltssystem für die Pflegekräfte in Tirol sieht, dann macht er das nur, weil er seine letzten Felle davonschwimmen sieht. Die Tiroler Pflegekräfte leisten tagtäglich hervorragende Arbeit und stellen die Versorgung älterer Menschen in Tirol sicher. Dafür verdienen sie Respekt, ehrlichen Einsatz und eine wertschätzende Bezahlung. Wenn Landesrat Tilg ankündigt, dass er das ‘Gehaltssystem neu’ nicht aufschnüren, dafür aber andere Anreize suchen will, ist das der nächste halbherzige Akt in einem traurigen Schauspiel der Tiroler Pflegepolitik”, erklärt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

Landeshauptmann Platter ist am Zug!

“Wir als Liste Fritz sehen jetzt ÖVP-Landeshauptmann Günther Platter am Zug. Platter ist als Landesfinanzreferent auch dafür zuständig, wie viel Geld für die Pflegekräfte im Landesbudget reserviert wird. Nachdem der Tiroler Landtag im Dezember über das Doppelbudget für 2020 und 2021 verhandelt, verlangen wir von Landeshauptmann Platter einen Offenbarungseid. Was sind Ihnen die Pflegekräfte in Tirol wert, Herr Platter? Eine Einmalzahlung oder irgendwelche anderen, einmaligen Zuckerln sind zu wenig und können maximal den Anfang eines größeren Maßnahmenpakets markieren. Tilg hat das selbst gesteckte Ziel ‘gleiches Geld für gleiche Arbeit’ klar verfehlt, er hat den nächsten großen Bock geschossen und ist nicht mehr ernst zu nehmen. Landeshauptmann Platter soll den völlig überforderten Landesrat Tilg endlich erlösen und ihn in die Wüste schicken, bevor er noch mehr Schaden in der Tiroler Pflegelandschaft anrichten kann”, fordert Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

Die Liste Fritz steht voll und ganz hinter der Online-Petition für die Tiroler Pflegekräfte und wird sich auch weiterhin mit voller Kraft für die Anliegen der Tiroler Pflegepersonen einsetzen. Jede Pflegeperson in Tirol muss gerecht und wertschätzend entlohnt werden.

Tiroler Pflege, steht auf!

Link zur Online-Petition “Tiroler Pflege, steht auf!”

Pflege hat kein Imageproblem. Die Rahmenbedingen sind das Problem!

“Wir als Liste Fritz beharren weiterhin darauf, dass die Pflegekräfte mit einer Einmalzahlung in Höhe von 400 Euro wertgeschätzt werden sollen und wir bestehen auch darauf, dass das ‘Gehaltssystem neu’ noch einmal aufgeschnürt und neu verhandelt wird. Das haben wir im November-Landtag beantragt, als ÖVP und Grüne keine Notwendigkeit dafür gesehen haben und unsere beiden Anträge vom Tisch gewischt und in die nächstbeste Schublade verfrachtet haben. Platter, Tilg und Co. haben vollkommen unterschätzt, wie sauer die Pflegekräfte in Tirol wirklich sind und haben unter dem großen öffentlichen Druck nun zurückrudern müssen. Fast 5.000 Menschen haben mittlerweile die Online-Petition unterstützt, die sich für ein faires Entlohnungssystem für die Tiroler Pflegekräfte einsetzt. Das ist ein starkes Zeichen, das wir begrüßen und das uns anspornt, keine Ruhe zu geben, bevor nicht jede Pflegeperson in Tirol wertschätzend und fair entlohnt wird”, hält Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider abschließend fest.