Nutzungskonflikt und Verkehrschaos – umfassende Verkehrslösung für Moserfeldweg notwendig!

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Liste Fritz hat 88 konkrete Fragen an Bürgermeister Willi gestellt – Stadtpolitik muss auf Chaos vor Ort reagieren

Willi und Co. kümmern sich nicht um eine vernünftige Raumordnung!

“46 Gartenhäuschen auf knapp 7.000 Quadratmetern hat die Innsbrucker Stadtregierung dem ÖVP-Klubobmann Appler am Moserfeldweg in Innsbruck genehmigt. Dazu gibt es nur 23 Parkplätze, ein Verkehrskonzept fehlt komplett. Für das Geschäft des einen, zahlen die anderen die Zeche! Die Situation ist ein Paradebeispiel, dass sich diese Stadtregierung nicht um eine vernünftige Raumordnung kümmert. Projekte werden genehmigt, die Verkehrssituation wird im Nachhinein analysiert. Für die betroffenen Anwohner und Anrainer ist das ein Schildbürgerstreich! Sie fühlen sich im Stich gelassen, wenn an schönen Tagen das Verkehrschaos vor Ort ausbricht. Der Moserfeldweg ist ein Feldweg, schmal und nicht ausgelegt für die vielen verschiedenen Nutzungsinteressen. Die Bauern nützen den Weg, um zu ihren Feldern zu kommen, die Mitglieder des Gemeinschaftsgartenvereins nützen den Weg, um zu ihren Gärten zu kommen. Dazu kommen alte Schrebergärten, neue Schrebergärten, Anrainer, Spaziergänger, die ins Naherholungsgebiet Kalvarienberg wollen, und Radfahrer. Alles zusammen auf einem engen Weg, auf dem gerade einmal ein Auto Platz findet. Das führt zu gefährlichen Situationen und zig Konflikten. Sobald sich ein Auto und ein Radfahrer begegnen, muss einer der beiden Verkehrsteilnehmer stehen bleiben oder in die benachbarten Felder ausweichen”, lassen Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint und Liste Fritz Innsbruck Gemeinderat Thomas Mayer wissen.

Alles geht sich nicht aus!

“Obwohl Bürgermeister Willi zugibt, die Verkehrskapazität sei ausgeschöpft, hat die grüne Verkehrsstadträtin Schwarzl den Moserfeldweg im ‘Masterplan Radverkehr 2030’ als eine ‘regionalen Radroute’ vorgesehen. Absurd, bei diesem schmalen Weg, mit jetzt schon erheblichem Verkehrsaufkommen kann sich das nicht ausgehen!”, erklären Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint und Liste Fritz Innsbruck Gemeinderat Thomas Mayer.

Foto Moserfeldweg 1 (v.l.n.r.): Markus Sint, Brigitte Lang (Anrainerin), Gabriele Ebner (Urban Gardening), Tom Mayer.

Foto Moserfeldweg 2: Markus Sint und Tom Mayer mit Anrainern und Mitgliedern des Urban Gardening Vereins.

Zum Nachlesen: 

April 2021: “Erweiterung Kleingartenanlage Arzl/Moserfeld”: Wie konnten Sie das Projekt “Gartensiedlung Moserfeldweg” von ÖVP-Stadtparteiobmann Christoph Appler genehmigen?

Für die Liste Fritz stehen Bürgermeister Willi und die Stadtregierung in der Pflicht. Es braucht eine ordentliche, gesamthafte Verkehrslösung für die Anwohner, Anrainer und Nutzungsberechtigten. Weitere Gartenhäuser sind nur mehr dann zu genehmigen, wenn es ein echtes und taugliches Verkehrskonzept gibt.

Stadtregierung muss Antworten liefern! 

“Die Anwohner und Anrainer teilen uns beim Lokalaugenschein ihre Sorge mit, dass sich das Verkehrschaos im Sommer noch ausweitet. Statt mit dem Rad fahren viele Schrebergartenbesitzer mit dem Auto. Täglich entstehen gefährliche Situationen mit spielenden Kindern, mit Radfahrern und Fußgängern. Die Bauern vor Ort sind verständlicherweise sauer, weil die Autos teilweise in ihren Feldern parken. Wir als Liste Fritz haben uns die Situation vor Ort angesehen und setzen uns für die Anwohner und Anrainer ein. So haben wir eine umfassende Anfrage an Bürgermeister Willi im Gemeinderat eingebracht, er muss Antworten auf unsere 88 konkreten Fragen zur Situation am Moserfeldweg liefern. Wir wollen wissen wie es sein kann, dass die Stadt zuerst so eine Gartenanlage errichtet und sich erst danach überlegt, wie das mit dem Verkehr funktionieren soll. ÖVP-Gemeinderat Appler hat den Nutzen mit dem Verkauf und der Vermietung dieser Gartenhäuschen, alle anderen Zahlen jetzt die Zeche dafür. Das ist nicht fair, das ist nicht solidarisch. Da muss die Stadtregierung einschreiten!”, halten Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint und Liste Fritz Innsbruck Gemeinderat Thomas Mayer abschließend fest.