ÖVP und Grüne lehnen Osttirol Card ab!

In der gestern zu Ende gegangenen Landtagssitzung haben ÖVP und Grüne die Idee einer Osttirol Card, mit der Einheimische und Gäste zu kostengünstigen Preisen und ganzjährig die vorhandenen Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen in Osttirol benützen und nützen können, abgelehnt.

Großes und vielfältiges Angebot in Osttirol Card vereinen!

“In Nordtirol sind das Freizeitticket und die Regiocard echte Erfolgsgeschichten, für die Osttiroler darf es ein vergleichbares Angebot offenbar nicht geben. Das ist total unverständlich und ein krasser Nachteil für die Osttiroler und die vielen Gäste. Es geht bei dieser Osttirol Card darum, die vielen vorhandenen Freizeit-, Sport-, Kultur- und Natureinrichtungen sowie den öffentlichen Nahverkehr in einer Karte zu vereinen, um sie ganzjährig und kostengünstig nützen zu können. Das Angebot in Osttirol ist groß und vielfältig, die Bergbahnen, das Biathlonzentrum, die beiden Sommerrodelbahnen, Schwimmbäder und Badeseen, der Nationalpark, Kultureinrichtungen wie Schloss Bruck, Aguntum, Anras etc. Die bestehende Osttirol Card deckt das Angebot nur teilweise, vor allem aber nicht ganzjährig und nicht für die Einheimischen interessant ab. Von einer Osttirol Card nach Vorbild des Nordtiroler Freizeittickets profitieren die Osttiroler Bevölkerung, die beteiligten Betriebe und die Osttiroler Wirtschaft. Fakt ist die Einkommen in Osttirol sind noch niedriger als in Resttirol und Osttirol ist regelmäßig an letzter Stelle bei der Kaufkraft. Eine solche Osttirol Card ist damit eine sozial-, wirtschafts- und umweltpolitische Maßnahme!”, halten Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und Liste Fritz-Bezirkssprecher Markus Sint fest.

Im Wortlaut:

Vorschau Antrag Liste Fritz Antrag: “Tirol zukunftsfit”

 

Liste Fritz blitzt mit Osttirol Card Idee zwei Mal ab!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat den ersten Anlauf für eine solche ganzjährige und kostengünstige Osttirol Card schon im Jahr 2012 unternommen und im Herbst 2015 wieder. Beide Mal – zuletzt gestern im Landtag – hat sich die ÖVP-Mehrheit inklusive der beiden Osttiroler ÖVP-Abgeordneten dagegen gestellt.

Ablehnung benachteiligt Osttirols Bürger und Betriebe!Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint von der Liste Fritz 

“Das Nein von ÖVP und Grünen ist eine vertane Chance und auch diesmal wieder fadenscheinig argumentiert. Man könne privaten Betrieben eine Osttirol Card nicht vorschreiben. Das ist unwahr, zumal kaum eine Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtung in Osttirol ohne öffentliche Förderungen errichtet wurde oder betrieben wird. Diese Einrichtungen stehen damit auch in der Pflicht für die Bürger zu agieren. Außerdem geht es nicht ums Vorschreiben, sondern um positive Stimmung für eine gute Idee. Es wäre ein klares Signal, wenn der Tiroler Landtag einstimmig für eine Osttirol Card stimmt und den Betrieben und Einrichtungen signalisiert, dass sich die Landespolitik eine solche Osttirol Card wünscht. ÖVP und Grüne schieben ihre Verantwortung für den Bezirk Lienz ab und zerreden eine gute Idee. Weil sie von der Liste Fritz kommt, kommt sie offenbar von der falschen Seite. Das ist kleingeistig, ideenlos und benachteiligt letztlich die Osttiroler Bürger und Betriebe!”, erklären die Liste Fritz-Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint.