Liste Fritz hat mehrfach vor solcher Kostenexplosion gewarnt und Umbau im Landtag nie zugestimmt

 „Das nächste Großbauprojekt der schwarz-roten Landesregierung bringt die nächste Kostenexplosion! Diesmal ist es der sündteure Umbau des Landesmuseums, zuletzt waren es die Kostensteigerungen beim Ausbau des Landesarchivs. Jedes Mal wiederholt sich die Misswirtschaft. Es beginnt mit einer Machbarkeitsstudie und endet in einer Kostenexplosion. Die Verantwortlichen, von den Planern und Studienerstellern über die Landesbeamten bis zur Landesregierung sind nie schuld. Für die zusätzlichen Millionen müssen jedes Mal die Steuerzahler herhalten. Und die Landesregierung jammert, dass ihr hinten und vorne das Geld ausgeht. Kein Wunder bei dieser unseriösen und unverantwortlichen Vorgangsweise“, stellt Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint klar.

 Umbau Landesmuseum: Von 33 Mio. auf 62 Mio. explodiert

Eine Machbarkeitsstudie im Auftrag der Landesregierung hat ursprünglich rund 33 Millionen Euro an Kosten vorgesehen. Dem Landtag haben Landeshauptmann Mattle und Landesrat Dornauer im Jahr 2023 Kosten von rund 48 Millionen netto zum Beschluss vorgelegt. Indexiert bis zur Fertigstellung 2027 sollten es rund 59 Millionen werden. Jetzt mitten im Bau liegen die Kosten schon bei 62 Millionen.

 Ausbau Landesarchiv: von rund 5 Mio. auf 27 Mio. explodiert

Dasselbe Bild beim Ausbau des Landesarchivs. Dieses Bauvorhaben hat die Landesregierung mit rund 5 Mio. begonnen, es wurde ständig erweitert und steht bei 27 Mio. Euro Kosten. Aber noch ist es nicht fertig. „Diese Fehler und Kostenexplosionen haben System“, ist Sint überzeugt. „Niemand ist unfehlbar, auch eine Landesregierung darf einen Fehler machen. Aber macht sie denselben Fehler zweimal und öfter, dann ist das unverantwortlich gegenüber den Steuerzahlern“, verlangt Markus Sint endlich eine transparente und ehrliche Herangehensweise an solche Großprojekte.

 Liste Fritz: Vor Kostenexplosionen gewarnt

„Wir als Liste Fritz sind der Anwalt der Steuerzahler und die Kontrollpartei in Tirol. Wir haben die Kostenexplosionen für die Steuerzahler befürchtet, im Landtag mehrfach vor den unseriösen und unprofessionellen Kostenschätzungen gewarnt und gegen diese Millionen-Projekte, wie den Umbau des Landesmuseums oder die millionenschwere Sanierung der Bob- und Rodelbahn, gestimmt. Aber ÖVP und SPÖ haben unsere Warnungen als Oppositionskritik abgetan“, nimmt Markus Sint die schwarz-rote Mattle-Regierung in die Verantwortung. „So oft können dieselben Fehler nicht unabsichtlich passieren. Die ÖVP führt die Steuerzahler mit falschen Kostenschätzungen wissentlich an der Nase herum. Verantwortung für die Kostenexplosionen übernimmt sie nie“, so Sint. „Egal, ob es sich um Kultur-, Sport- oder Bildungsprojekte handelt. Dieses Hasardspiel mit dem Steuergeld der Tiroler ist unverantwortlich, es schadet den Tirolern und den Projekten. Wo Steuergeld drin steckt, müssen Transparenz, Kontrolle und Verantwortung gegeben sein. Alles andere ist der Bevölkerung nicht zumutbar!“