Bespaßungsflüge per Hubschrauber nicht verboten – schwarz-grüner Kniefall vor Tourismuslobby!

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Für Liste Fritz hat der Natur- und Menschenschutz oberste Priorität

Jeder touristischer Flug ist einer zu viel!

“An insgesamt 22 von 34 Heliports in Tirol können sich betuchte Touristen per Hubschrauber an ihre Wunschdestination fliegen lassen. Diese Bespaßungsflüge per Hubschrauber lehnen wir als Liste Fritz ab und haben deshalb ein Verbot über das Tiroler Naturschutzgesetz beantragt, das touristische Hubschrauberflüge derzeit in Ausnahmefällen zulässt! Selbst wenn es sich hierbei nur um einzelne Flüge handelt, ist jeder Flug einer zu viel, denn für die Bewohner und Anrainer bedeutet das eine ungeheure zusätzliche Lärmbelastung. Hinter jedem einzelnen Hubschrauberflug in Tirol, muss auch ein dringender Nutzen stehen”, stellt Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint klar.

Schwarze Klientelpolitik vom Feinsten!

“Rettungsflüge und Versorgungsflüge von Berg- und Schutzhütten, Erkundungsflüge und Flüge im Rahmen der Lawinensicherung soll es mit dem von uns beantragten Verbot für touristische Flüge natürlich weiterhin geben. Um unseren Antrag nicht ablehnen zu müssen, wählen ÖVP und Grüne einen fadenscheinigen Ausweg und ändern den Antrag ab. Die Verantwortung übertragen sie dabei dem Bund, womit die Abänderung einer Ablehnung gleichkommt. ÖVP und Grüne sind zu feig selbst etwas zu tun und machen lieber einen Kniefall vor der Tourismus- und Wirtschaftslobby. Wir als Liste Fritz wollten eine schnelle und unbürokratische Änderung des Tiroler Naturschutzgesetzes erwirken, um den lärmgeplagten Menschen die Zusatzbelastung durch Hubschrauber-Bespaßungsflüge zu nehmen”, berichtet Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint.

Für die Liste Fritz steht der Natur- und Menschenschutz im Vordergrund. Während ÖVP und Grüne einen Kniefall vor der Tourismus- und Wirtschaftslobby machen, kämpfen wir weiter, um eine Entlastung für die lärmgeplagte Bevölkerung zu erreichen.

Grüne Handlanger ermöglichen schwarzes Handwerk!

MS Portraet 8“Durch die Abänderung unseres Antrages ermöglichen ÖVP und Grüne weiterhin, dass Hubschrauber zu touristischen Zwecken zwischen den 22 Heliports verkehren dürfen. Die Haltung der ÖVP gegenüber der Tourismuslobby wundert uns weniger, dass die Grünen bei einem wichtigen Anliegen des Natur- und Menschenschutzes einmal mehr umfallen, ist traurig und bezeichnend. Die Argumentation der Umweltschutzabteilung, die Landeshauptmannstellvertreterin Felipe untersteht, dass unser Antrag verfassungsrechtlich bedenklich sei, ist für uns als Liste Fritz nicht nachvollziehbar”, sagt Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint.

Lärmschutz und Umwelt müssen sich hinten anstellen!

“Wo steht in der österreichischen Bundesverfassung, dass es erlaubt sein muss Touristen mit Hubschraubern herumzufliegen? Beim Heliskiing ist das Verbot in Tirol seit Jahrzehnten in Stein gemeißelt. ÖVP und Grüne haben keine Linie bei ihren Entscheidungen, einmal sind touristische Hubschrauberflüge erwünscht, einmal nicht. Für uns als Liste Fritz ist es jedenfalls nicht nachvollziehbar, dass das Interesse, Touristen mit dem Hubschrauber herumzufliegen, größer sein soll, als der Schutz der Tiroler Bevölkerung vor krankmachendem Lärm. Es kann nicht sein, dass sich einzelne betuchte Gäste das Recht herauskaufen, ein Schlupfloch in einem bestehenden Gesetz auszunützen und die einheimische Bevölkerung darunter leiden muss”, erklärt Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint.