Liste Fritz fordert SPÖ-Verkehrslandesrat Zumtobel auf, endlich vom Reden ins Tun zu kommen.
„Die Bayern lehnen die geplante Brenner-Zulaufstrecke ab. Die Folgen sind vor allem für die Tirolerinnen und Tiroler fatal. Denn die Planung und Umsetzung einer neuen Zulaufstrecke würde die Entlastung der verkehrsgeplagten Tiroler Bevölkerung um viele Jahre verzögern“, sagt Liste Fritz-Parteichefin Andrea Haselwanter-Schneider. Sie fordert den zuständigen SPÖ-Verkehrslandesrat Rene Zumtobel auf, endlich vom Reden ins Tun zu kommen.
Zumtobel ist ein politischer Traumtänzer
„Dass es zu einem Bekenntnis der neuen deutschen Regierung kommen wird und damit der jahrelange Stillstand beendet wird, wie von Zumtobel erhofft, wage ich zu bezweifeln. Denn der bayerische Löwe, dem schon Altlandeshauptmann Günther Platter vergeblich die Zähne ziehen wollte, ist in der neuen deutschen Bunderegierung ein nicht zu unterschätzender Machtfaktor“, so Haselwanter-Schneider. „Wo bleibt die Verlagerungsgarantie? Wofür bauen wir mit zig Milliarden Euro den Brenner-Basis-Tunnel, wenn die Zulaufstrecke so lange nicht kommt? Wo bleiben die Anreizmodelle? Fragen über Fragen, auf die SP-Verkehrslandesrat Zumtobel bisher keine Antworten gegeben hat.“ Zumtobel möge rasch eine Achse nach Wien bilden. „Mit dem Wiener Genossen Peter Hanke steht ein politisch Gleichgesinnter dem Verkehrsministerium vor. Das sollte sich auch in Tirol bemerkbar machen.“