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Das Tirol Panorama

„ÖVP Kulturlandesrätin Palfrader bewegt sich zwischen Dichtung und Wahrheit. Zur morgigen Museums-Eröffnung empfehlen wir ihr den Bericht des Landesrechnungshofes zur Lektüre. Dort finden sie und ihre Kollegen der ÖVP-SPÖ Landesregierung alle Fakten zur Explosion bei den Baukosten, zu den von 0 Euro auf 390.000 Euro gestiegenen Betriebskosten, zu den zu viel bezahlten 70.000 Euro fürs Rundgemälde und zum erwarteten jährlichen Minus von bis zu 670.000 Euro. Frau Landesrätin Palfrader, missinterpretieren sie nicht den Bericht des Landesrechnungshofes. Die Fakten sind am Tisch, hören sie auf zu Jonglieren“, stellt LA Fritz Dinkhauser klar.

Baukosten verfünffacht – 2006 und 2010:

  • März 2006………………5,56 Mio. €

  • Juni 2006………………7-8 Mio. €

  • 2007………………….12,7 Mio. €

  • Juli 2008…………..20 Mio. €

  • 2009………………….18,5 Mio. €

  • 2010…………………..21,2 Mio. €

  • August 2010…………..25,25 Mio. €

Landesrechnungshof: 25,25 Mio. € Kosten!

Der Landesrechnungshof hält dazu auf Seite 97 in seinem Bericht unmissverständlich fest – Zitat: Mit Stand August 2010 betragen die zu erwartenden Gesamtkosten für das Projekt „BIM“ rd. 25,25 Mio. €.

ÖVP und SPÖ verantwortlich!

„Ein Privater oder eine Firma würde mit einer Verfünffachung der Kosten pleite gehen. Es ist billig, zu sagen, die Kostenexplosion beim Bau sei durch Beschlüsse gedeckt, wenn ÖVP und SPÖ es mit ihrer Mehrheit durchziehen. Einerseits zur Befriedigung seiner Großmannssucht unverschämt in die Taschen der Bürger zu greifen und andererseits diesen Bürgern Sparpakete aufzubürden, ist unverantwortlich. Fest steht, dass ÖVP und SPÖ für das Finanzdebakel beim Bergisel Museum von Anfang an verantwortlich waren. ÖVP Landesrätin Palfrader und die Regierung Platter haben innerhalb eines Jahres – von 2009 auf 2010 – eine Kostensteigerung von 7 Millionen Euro beschlossen“, klärt LA Dinkhauser auf.

Beschlüsse zu den Kostensteigerungen der Regierung Platter:

  • Am 26. Mai 2009 hat die Landesregierung mit ÖVP Kulturlandesrätin Palfrader einen Beschluss gefasst, wonach sich die Projektkosten auf 18,53 Millionen € belaufen sollten.

  • Am 15. August 2010 hat die Landesregierung mit ÖVP Kulturlandesrätin Palfrader den nächsten Beschluss gefasst, wonach sich die Projektkosten auf 21,18 Millionen € belaufen sollten.

  • Mit Stand August 2010 rechnet der Landesrechnungshof mit 25,25 Millionen € (Seite 97).

  • Das sind Kostensteigerung von rund 7 Millionen € zwischen 2009 und 2010