Klimaschutz-Idee für Grün-Landesrätin Felipe: Direktzug statt Dieselbus auf der Strecke Lienz-Innsbruck!

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Liste Fritz stellt Landtagsanfrage im Oktober-Landtag: Was sind schwarz-grüne Versprechen wert?

Miserable Umweltbilanz für Landesrätin Felipe!

“Dieselbus statt Direktzug heißt es seit sechs Jahren auf der Strecke Lienz-Innsbruck. In dieser Zeit haben diese Dieselbusse mehr als 4.000 Tonnen CO2 verursacht. Und die Busse haben dabei rund 1,6 Millionen Liter Diesel verbrannt. Trotz dieser miserablen Umweltbilanz weigert sich, die seit sechs Jahren für den Nahverkehr in Tirol zuständige Grünen-Landesrätin Felipe, zusammen mit ihrem Koalitionspartner ÖVP-Landeshauptmann Platter, wenigstens am Morgen und am Abend wieder einen Direktzug auf der Strecke Lienz-Innsbruck einzuführen”, erklärt Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint.

Seit 6 Jahren nichts passiert!

“Dieses politische Versagen der schwarz-grünen Landesregierung steht in krassem Widerspruch zu ihrem sonstigen Klimaschutz-Gehabe. Platter, Felipe und Co. wollen den Klimaschutz in die Landesverfassung schreiben, aber dort wo sie in Tirol unmittelbar zuständig und verantwortlich sind, bringen sie nichts zustande. Trotz zahlreicher Beschlüsse zur Wiedereinführung des Direktzuges, darunter etwa ein einstimmiger Beschluss des Dreierlandtages vor fünf Jahren, fehlt Platter und Felipe komplett der politische Wille. Bis dato sind ihre Versprechungen nichts wert gewesen!”, zeigt Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint auf.

Zum Nachlesen:

Schriftliche Anfrage: “Öffentlichen Verkehr ausbauen: Direktzug Lienz-Innsbruck wiedereinführen!” Wie schaut´s aus mit Schiene statt Straße?

Für die Liste Fritz geht es bei der Wiedereinführung des Direktzuges massiv um die Glaubwürdigkeit der Politik in Tirol. Die Liste Fritz setzt sich daher seit sechs Jahren und auch weiterhin für die Wiedereinführung ein, zumindest als Tagesrandverbindung. Eine Landtagsanfrage im kommenden Oktober-Landtag wird den Stand des Verfahrens aufklären.

Grün ist Grün nur noch am Papier!

“Der damalige ÖVP-Landesrat Steixner hat den Direktzug aus einer Laune heraus im Alleingang abgeschafft. Diese totale politische Fehleinschätzung und diesen Anschlag auf die Osttiroler Bevölkerung sowie auf viele Südtiroler und Nordtiroler hat die schwarz-grüne Landesregierung seither nicht korrigiert. Trotz vieler warmer Worte über die Bedeutung des Bezirkes Osttirol und seiner Bewohner, trotz vieler Sonntagsreden über das Zusammenwachsen in der Europaregion Tirol, trotz medienwirksamer Unterstützung für die Klimaschutzbewegung. Anlässlich des heutigen Klimaschutz-Streiktages hat Grünen-Landesrätin Felipe Vertreter der Fridays for Future-Bewegung empfangen. Zum netten Plausch samt Foto für die Medien”, lässt Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint wissen.

“Noch vor der Wahl am Sonntag werden sich zahlreiche wahlkämpfende Grün-Sympathisanten unter die streikenden Jugendlichen mischen, die für ihre Zukunft auf die Straße gehen. Schöne Bilder, warme Worte, keine Taten. Denn dort, wo die Grünen in politischer Verantwortung sind, rührt sich leider nichts. Die Bilanz der zuständigen Grünen-Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe bei der Wiedereinführung des Direktzugs Lienz-Innsbruck ist katastrophal. Wir als Liste Fritz wollen den Direktzug wieder einführen, aber nicht den Bus komplett abschaffen. Aber ÖVP und Grüne lassen die Osttiroler Bevölkerung im Stich!”, stellt Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint klar.




Hier noch weitere überparteiliche Anträge in Zusammenarbeit mit Fridays for Future:

Dringlichkeitsantrag vom 8. Mai 2019: Tirols Zukunft gestalten: Forderungen von Fridays for Future unterstützen.

Dringlichkeitsantrag vom 27. Juli 2019: Tiroler Klimastrategie – neu, transparent, ganzheitlich und verbindlich.