Hubschrauber Rettung

Keine Lösung seit 3 Jahren

„Seit 2009 hat es ÖVP-Landesrat Tilg verabsäumt eine Lösung für die Patienten zu finden, die von der Flugrettung ins Krankenhaus geflogen werden. Jetzt ist – laut Auskunft von ÖVP-Landesrat Tilg – binnen weniger Tage eine Lösung möglich. Ich frage mich, warum es bei dieser ÖVP-SPÖ Landesregierung zuerst immer einen gewaltigen Aufschrei der Bevölkerung samt medialer Berichterstattung braucht, bis die verantwortlichen Herren und Damen von ÖVP und SPÖ reagieren. Das ist reine Anlass- und Ho-Ruck-Politik und kein Beispiel einer verlässlichen und durchdachten Politik, die sich die Tiroler verdient hätten“, stellt Klubobmann LA Bernhard Ernst fest.

Lösung Tilg – noch viele Fragen offen

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol lassen die heute von ÖVP-Landesrat Tilg als Lösung verkauften Aussagen noch viele Fragen offen.

„Warum werden nur jene Tiroler entschädigt, die im Jahr 2012 eine Rechnung bezahlen mussten? Was ist mit jenen hunderten Tirolern, die ihre Rechnungen von 4.000 € und bis zu 12.000 € für eine Rettung per Hubschrauber schon bezahlt haben? Bleiben sie übrig bzw. wenn doch nicht, wo können sie ihr Geld zurückfordern? Woher kommt das Geld für die angekündigte Übergangslösung, nachdem die Tiroler Gebietskrankenkasse heute sagt, dass sie keinen Cent mehr zahlen wird? Aus welchem Budgettopf nimmt ÖVP-Landesrat Tilg das heute zugesagte Geld?“, will Klubobmann LA Bernhard Ernst wissen.

Information & Soforthilfe für betroffene Bürger

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol bleiben die Forderungen, die im Dringlichkeitsantrag für nächste Woche formuliert sind, aufrecht und sind nach wie vor umzusetzen:

  1. Bei Einsatz Information an Betroffene und Angehörige, ob der Flug zu bezahlen ist.
  2. Schaffen eines Notfallfonds als Soforthilfe
  3. Es braucht eine definitive, rechtlich verbindliche Grundlage, dass die Bürger ihr Recht auf Kostenübernahme durch die öffentliche Hand bzw. Systempartner einklagen können

 Anständige Lösung statt neuem Provisorium

„Was ÖVP-Landesrat Tilg heute vorgestellt hat ist ein Provisorium aus der Angst geboren und übers Knie gebrochen. Eine vermeintliche Lösung, die die überforderte ÖVP-Politik bis zur Wahl retten soll und das unangenehme Thema vom Tisch bringen soll anstatt es ein für alle Mal ordentlich und für alle Tiroler gleich zu lösen“, erklärt LA Bernhard Ernst.

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