Rohbau in Götzens

Trotz der anhaltenden ÖVP Turbulenzen um diverse Geschenkannahmen will die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol den März-Landtag für die Sacharbeit nützen. So stellen die Abgeordneten drei Dringlichkeitsanträge:

  1. Zusammenarbeit zwischen Medizinuni und TILAK
  2. Statusbericht zur Lage der Landesbank HYPO Tirol
  3. Antikorruptions- und Transparenzgesetz

Der Tiroler Landtag beschließt auch das neue Wohnbauförderungsgesetz.

Wohnbauförderungsgesetz neu – kein großer Wurf!

„Dieses neue Wohnbauförderungsgesetz ist kein Blattschuss, maximal ein Streifschuss. Es gibt einige kosmetische Eingriffe, die in Ordnung sind, aber damit wird Wohnen in Tirol nicht billiger. Der große Wurf ist es nicht, der soziale Wohnbau bleibt schwer leistbar, der private Wohnbau ist ohnehin für die Meisten nicht leistbar”, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Wohnen um bis zu 30% günstiger ist machbar!

“Wohnen in Tirol könnte um bis zu 30% günstiger werden, wie wir mit unserem 3-B-Konzept vorgerechnet haben. Dabei müsste die Landespolitik bereit sein, an den Schrauben Baukosten, Bodenkosten und Bank- und Wohnbauförderungskosten zu drehen. In Salzburg braucht es kein Bankdarlehen, weil bei Mietwohnungen 100% über die Wohnbauförderung gefördert werden. In Tirol dagegen nur etwa 45% über die Wohnbauförderung, die restlichen 55% über ein Bankdarlehen. Ein Salzburger zahlt für eine 80 m2-Wohnung so rund 50 Euro monatlich weniger als ein Tiroler. Die ÖVP schützt die Bau-, Boden- und Bankenlobby, sonst hätte sie unsere Initiative für leistbares Wohnen im Herbst 2011 nicht ablehnen und jetzt eine weitere, nämlich die Übernahme der AK-Vorschläge, aussetzen müssen“, stellt LA Fritz Dinkhauser klar.

Hintergrund & Wissen: So funktioniert das 3-B-Konzept der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol für leistbares Wohnen