Wohnen

Tirol ist laut einer Analyse der größten österreichischen Immobilien-Internetplattform das teuerste Wohn-Plaster Österreichs, Innsbruck die teuerste Hauptstadt.

  • Bauland kostet in Tirol 400 € pro m² und mehr.

  • Eigentumswohnungen kosten in Innsbruck durchschnittlich fast 3.200 € pro m². In der zweit teuersten Landeshauptstadt Salzburg 2.500 € und in den billigsten, in Eisenstadt und St. Pölten, 1.110 €.

  • Mietwohnungen sind in Innsbruck mit bis zu 12 € pro m² teurer als in Wien.

Teuerstes Wohnen in Tirol, zweit niedrigste Einkommen in Tirol!

„Eine Ungerechtigkeit, die zum Himmel schreit. Die Tiroler haben die zweit niedrigsten Einkommen und zahlen am meisten fürs Leben und Wohnen in ganz Österreich. Egal ob sie ein Haus bauen, eine Wohnung kaufen oder in Miete wohnen. Viele junge Menschen können sich das nicht mehr leisten. Wohnen in Tirol wird zum Luxus!“, sagt LA Fritz Dinkhauser.

Gratis Nahverkehr als ein Schlüssel zum leistbaren Wohnen

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol geht es um eine durch und durch soziale Frage, die die Landesregierung anzugehen, nicht nur zu diskutieren hat. Laut Kaufkraftstudie 2008 konnten sich de Tiroler mit einem Jahres-Nettoeinkommen von 14.049 € pro Kopf am wenigsten von allen Österreichern leisten.

„Es braucht eine soziale Lösung. Öffentliche Gründe sind noch stärker für sozialen Wohnbau zu nützen. Leistbares Wohnen hängt aber auch stark mit dem Öffentlichen Nahverkehr zusammen. Wenn es gelingt den Nahverkehr gratis anzubieten, dann müssen nicht mehr alle in Innsbruck oder in der Umgebung von Innsbruck wohnen. Dann ist zumindest von den täglichen Verkehrskosten her das Wohnen in Telfs, Kematen, Schwaz oder Pfons kein Problem mehr. Denn, wer derzeit täglich auf den Nahverkehr angewiesen ist, muss ordentlich ins Geldbörsel greifen“, so LA Dinkhauser.

Ein Umdenken fordert Dinkhauser auch im sozialen Wohnbau. Die Angebote dort seien vielfach auch nicht mehr billig. Damit würden junge Menschen schon früh von Sozialleistungen abhängig.