Geldhaus

„Die Wohnkosten in Tirol sind unsozial, unfinanzierbar und familienfeindlich. Auch nach 70 Jahren ÖVP Regierung ist Wohnen teuer und wird noch teurer. Innsbruck ist die teuerste Landeshauptstadt Österreichs, Kitzbühel die teuerste Region”, stellt LA Fritz Dinkhauser fest.

Profiteure freut’s, Bürger zahlen die Zeche!

“Die horrend hohen Wohnkosten freuen die Profiteure, etwa einige Grundstücksbesitzer und Grundstücksspekulanten, etwa einige Baufirmen, die an den höheren Baukosten im Land verdienen, etwa die Banken, die mit den Zinszahlungen der Menschen ihr Geschäft machen und auch einige Gemeinnützige Wohnbaugesellschaften. Wer sich die Wohnkosten bei geförderten Projekten in Tirol heute anschaut, braucht nicht mehr von sozialem Wohnbau zu reden. Das ist für junge Menschen nicht mehr machbar“, verweist LA Fritz Dinkhauser auf die schwierige Situation vieler Wohnungssuchender.

Rohbau GötzensDurchschnittliche, monatliche Miet- und Eigentumskosten in Tirol:

80 m2 Mietwohnung:

560 € Miete + 230 € BK = 790 €

Eigenmittelanteil: 1.600 €

 

95 m2 Eigentumswohnung:

890 € Rückzahlung + 250 € BK = 1.140 €

Eigenmittelanteil: 70.000 €

 

Zum Nachlesen: Zahlen, Fakten und weitere Rechenbeispiele zur Wohnsituation in Tirol

Zum Nachschauen auf fritztv:

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Wohnen finanzierbar machen ist möglich!

„Ich garantiere, dass wir Wohnen in Tirol finanzierbar machen. Deshalb bitte ich die ÖVP und die SPÖ, gemeinsam mit uns, die Wohnbauförderung nach Salzburger Vorbild neu zu gestalten. Innerhalb von vier Jahren (2006-2009) haben SPÖ und ÖVP in Salzburg das Bauvolumen um 35% gesteigert, die Mietpreise um 10% gesenkt und Darlehenswerber sparen sich in Salzburg dauerhaft 80-100 € monatlich bei der Rückzahlung”, erläutert LA Fritz Dinkhauser.

Modell Salzburg als Vorbild für neue Tiroler Wohnbauförderung!

“Das Salzburger Modell ist auch familienfreundlicher, gewährt bei Mietwohnungen 100% Förderung statt 45% in Tirol und bietet konstantere Zins- und Tilgungssätze als die Tiroler Wohnbauförderung. Die ÖVP-SPÖ Landesregierung muss das Salzburger Modell nicht eins zu eins übernehmen, aber es besteht dringender Handlungsbedarf bei uns. Gegen die horrend hohen Kosten beim Wohnen können sich die Tiroler nicht selber helfen und angesichts der schlechtesten Einkommen – mit durchschnittlich 1.296 Euro netto, 14 Mal pro Jahr – ist die Not bei vielen Tirolern groß“, appelliert LA Fritz Dinkhauser an die Regierungsparteien, seinen Vorschlag ohne politische Scheuklappen anzuschauen und umzusetzen.

Zum Nachlesen: Die Vorteile des Salzburger Modells bei der Wohnbauförderung