Ein Haus aus Geldscheinen

„Der Befund ist bekannt und dramatisch, Wohnen ist in Tirol am teuersten! Egal, ob bei Mieten, im Eigentum oder bei den Baugründen. Zu den höchsten Wohnkosten kommen die niedrigsten Einkommen und die hohen Lebenserhaltungskosten. Die jährlichen und halbjährlichen Mitteilungen über die neuesten Preissteigerungen beim Wohnen frustrieren die Tiroler zunehmend”, stellt LA Fritz Dinkhauser fest.

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Teures Wohnen: Existenzkampf für Tiroler Familien!

“Während die Landesregierung vom leistbaren Wohnen redet, verteuert sich das Wohnen permanent. Die Folge ist ein dramatischer Existenzkampf für die Familien und speziell die jungen Leute, die angesichts der explodierenden Wohnkosten keine Perspektive zur Familiengründung sehen. Denn durch die davongaloppierenden Wohnkosten geraten die Tiroler in die Schuldenfalle und in die lebenslängliche Abhängigkeit von Banken und Landesförderungen“, skizziert Fritz Dinkhauser.

ÖVP-SPÖ Landesregierung bleibt umfassendes strategisches Konzept für günstigeres Wohnen schuldig!

„Wir haben unser 3-B-Modell ausgearbeitet, vorgelegt und im Landtag zur Debatte und Beschlussfassung eingebracht. Kern unseres 3-B-Modells  ist das aktive Anpacken der Bodenpolitik, der Baukostenpolitik und der Banken- und Wohnbauförderungspolitik. Wir garantieren, dass damit Wohnen im Gemeinnützigen Bereich um bis zu 30 Prozent günstiger werden kann. ÖVP und SPÖ haben dieses 3-B-Modell vom Tisch gewischt, ohne aber selbst ein anderes erfolgversprechendes Konzept vorzulegen. Dabei bestätigt die Wirtschaftskammer unser Konzept im Bereich der Baukosten, wenn sie dort 15% Einsparungspotential, etwa durch weniger bzw. durch veränderte gesetzliche Vorschriften, errechnet“, so LA Fritz Dinkhauser.

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Stopp dem teuren Wohnen – weitere zentrale Baustellen der Landesregierung:

  • Der eklatante Baulandüberhang in Tirol: Die Landesregierung hat kein Rezept, dieses Bauland endlich zu mobilisieren.
  • Es fehlt eine Wohnbörse im Internet, wo jeder sofort sehen kann, wie das Angebot am freien und am gemeinnützigen Wohnungsmarkt ist. Damit nicht jeder nur im Zentralraum sucht und dort das Angebot die steigende Nachfrage überhaupt nicht mehr bedienen kann und deshalb die Preise explodieren.
  • Ausständig ist eine Lösung beim zentralen Problem in Sachen Grund und Boden, dem Unrecht Agrargemeinschaften: Eine kleine Gruppe Privilegierter hortet unrechtmäßig einen großen Teil an Grund und Boden. Je mehr Bauland aber auf den Markt kommt, umso günstiger wird der Preis für den privaten Häuselbauer und für die Gemeinnützigen werden.

Eigennützig statt Gemeinnützig!

„Die Gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften sind natürlich genauso Profiteure des teuren Wohnens in Tirol. Nach 30 Jahren sind die Aufwendungen für die von ihnen errichteten Sozialwohnungen abbezahlt, trotzdem werden die Bewohner über gleich hohe oder steigende Mieten weiter zur Kassa gebeten”, rechnet Fritz Dinkhauser vor.

ÖVP verweigert Dialog zum leistbaren Wohnen!

“Es ist einfach unerklärlich, warum die ÖVP-SPÖ Landesregierung nicht bereit ist wirklich an den entscheidenden Schrauben zu drehen und sich nicht mit kosmetischen Eingriffen zufrieden zu geben. Die ÖVP verweigert beim größten gesellschaftspolitischen Anliegen der Tiroler den Dialog mit der Arbeiterkammer, mit der Wirtschaftskammer und mit den Ideen und Vorschlägen der politischen Gruppierungen, wie die Totalablehnung unseres 3-B-Modelles zeigt“, ärgert sich Fritz Dinkhauser über die verfehlte Wohnpolitik und die politische Arroganz.