teures Wohnen

Laut Platter, Gschwentner und Co. ist die Wohnbauförderung neu ein Beitrag zur Armutsbekämpfung und zum leistbaren Wohnen in Tirol.
„Beides ist falsch. Die Wohnbauförderung neu ist ein Überraschungsei, in dem wenig drin ist. Gschwentner hat als sein Ziel in den Medien eine Förderquote von 60% angekündigt, tatsächlich liegt er jetzt bei einer 70 m² Mietwohnung bei 42%. Er hat sein Ziel klar verfehlt “, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

So schaut es aus bei der Förderquote

Die Förderquote ist der Anteil der Förderungen in Prozent an den Gesamtbaukosten. Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist die Anhebung der Förderqoute auf 60% wie in Oberösterreich dringend notwendig.

  • Rechenbeispiel – 70 m² Mietwohnung:
    → Förderquote bisher ca. 39% → mit Wohnbauförderung neu ca. 42%
  • Rechenbeispiel – 70 m² Eigentumswohnung:
    → Förderquote bisher ca. 27% → mit Wohnbauförderung neu ca. 30%

Tiroler brauchen Unterstützung bei Mietkosten!

“Unterstützung bei den Mietkosten ist nötig, denn seit dem Jahr 2000 sind die Mieten um 16% gestiegen, die Einkommen dagegen kaum. Innsbruck ist beim Wohnen die teuerste Landeshauptstadt Österreichs, Tirol das teuerste Bundesland, leistbares Wohnen in Tirol gibt es nicht, das ist eine glatte Lüge”, meint LA Dinkhauser.

Wohnbauförderung neu: Nur 8 Cent pro m² und Monat Mietentlastung!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol bringt das Gesamtpaket Wohnbauförderung neu zu wenig:

„Bei der Wohnbauförderung neu hat Gschwentner zwar das Wohnbaudarlehen angehoben, den Annuitätenzuschuss aber gesenkt, von 2,50 € auf 2,30 € pro m² und Monat. Wir haben nachrechnen lassen, was das für die Mieter wirklich bringt. Das Ergebnis: Tatsächlich ergibt sich eine Ersparnis von 8 Cent pro m² und Monat. Das sind bei einer 70 m² Wohnung gerade einmal 5,60 € pro Monat. Das ist eine Mini-Förderung, die laut Gschwentner auch noch 16 Millionen € kostet und weder Armut in Tirol bekämpft noch das Wohnen leistbar macht!“, sagt LA Fritz Dinkhauser.

Bild: Ernst Rose/pixelio.de