Fritz Dinkhauser vor der Ferrariwiese in Innsbruck

Mit einem Dringlichkeitsantrag im Tiroler Landtag fordert Fritz Dinkhauser, dass seitens der ÖVP-SPÖ Landesregierung alles getan wird, um die Ferrariwiese in Innsbruck so zu erhalten, wie sie derzeit ist.

Die Fakten:

  • Firma Fröschl hat über Tochterfirma Genehmigung beantragt, auf Ferrariwiese in Innsbruck Aushubdeponie zu machen
  • Menge: 510.000 Kubikmeter Material
  • Dauer: 10 Jahre
  • Breite Gegnerschaft: Anrainer, besorgte Bürger, Liste Fritz – Bürgerforum Tirol, Landesumweltanwaltschaft, Stadtpolitik

“Dieses Ansinnen ist eine einzige Verrücktheit! Die Ferrariwiese ist Teil der Innsbrucker Landschaft und sie hat die Stadt, das Stadtbild und viele Innsbrucker über Jahrzehnte geprägt. Sie war die Sporteinrichtung tausender Innsbrucker, da hängen Herzblut und viele Erinnerungen dran! Dieser Standort ist einfach der völlig falsche, alle Argumente sprechen gegen eine Schuttdeponie: Noch mehr Verkehr im Luftsanierungsgebiet. Zusätzliche Lärm- und Staubbelastung für die Anwohner und bei Föhn für weite Teile der Bevölkerung. Das alles auf die Dauer von zehn Jahren. Dazu eine totale Verschandelung des Landschaftsbildes und ein Anschlag auf die touristischen Bemühungen der Stadt Innsbruck”, sieht LA Fritz Dinkhauser keinen Platz für dieses Projekt.

Im Wortlaut: Dringlichkeitsantrag “Erhalt der Ferrariwiese!”

“Wir bringen das Bürgeranliegen in den Landtag. Mit unserem Dringlichkeitsantrag wollen wir verhindern, dass die grüne Ferrariwiese zum Schuttplatz der Firma Fröschl wird. Der Protest der Bürger mit Unterschriftenlisten und Onlinepetitionen beweist, dass sie keinen weiteren Fall von ÖVP-Seilschaftspolitik wollen. Es muss Schluss damit sein, dass bei der ÖVP Gewinninteressen zu Lasten der Bevölkerung regieren”, meint Fritz Dinkhauser.

Zum Nachlesen:

Warum schweigt ÖVP Landeshauptmann Platter?

“Es ist eine Zumutung, dass wieder über Bürgerinteressen drübergefahren werden soll. Die Politik hat sich endlich auf die Seite der Bürger zu stellen. Ich vermisse eine klare Aussage und Stellungnahme von Landeshauptmann Platter dazu. Warum stellt er sich nicht wenigstens einmal auf die Seite der Bürger? Ist die Verbandelung der ÖVP mit Seilschaften und Lobbys so groß? Ich appelliere auch noch einmal an die Firma Fröschl, dieses Projekt zurückzuziehen und auf ein Zuschütten der Ferrariwiese zu verzichten”, sagt Fritz Dinkhauser.

Zum Unterschreiben: