Kontrolle ist ein wichtiges Instrument der Opposition

Sollte das 330.000 Euro-Finanzdebakel bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik vertuscht werden?

Von Anfang an haben die Gesellschafter, das sind Land Tirol und Stadt Innsbruck, nicht mit offenen Karten gespielt. Zuerst hat es geheißen, der Vertrag mit der Geschäftsführerin werden wegen “Arbeitsüberlastung” aufgelöst und zwar “einvernehmlich”. Erst nach und nach durften die Tiroler Steuerzahler erfahren, dass die Geschäftsführerin vergessen hatte, die Subvention des Bundes in Höhe von 330.000 Euro zu beantragen und dass dieses Geld jetzt fehlt.

Bericht der Tiroler Tageszeitung zur Misere bei den FestwochenListe FRITZ verlangt Kontrolle und will mehr Transparenz

“Wir wollen wissen, wie so etwas passieren konnte. Wie kann eine Geschäftsführerin ein Subventionsansuchen vergessen und niemandem fällt das auf? Außerdem wollen wir Klarheit schaffen, was das jetzt für die Festwochen der Alten Musik bedeutet, ob dieses Finanzloch jetzt die Steuerzahler stopfen müssen und welche Konsequenzen die zuständige ÖVP-Kulturlandesrätin plant”, erklärt Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider den Hintergrund der schriftlichen Anfrage.

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