Aufgrund der völlig überraschenden Ereignisse – der plötzliche Herztod von Klubobmann Bernhard Ernst sowie das Nicht-Mehr-Antreten-Können von Gründer Fritz Dinkhauser aus gesundheitlichen Gründen – ist es nachvollziehbar, dass die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol eine Nachdenkpause braucht. In aller Ruhe und Besonnenheit geht es jetzt um eine Neuorientierung, in dieser Phase sind unterschiedliche Beurteilungen der Situation zulässig und verständlich.

Bürger-Aufruf zum Weitermachen

„Wir sind überrascht und erfreut über die große Welle an Sympathiebekundungen für unsere Gruppierung. Dafür möchte ich mich bei allen bedanken. Die Grundstimmung der Mitglieder und Sympathisanten ist eine große Anteilnahme an der Situation, absolutes Verständnis und Anerkennung für die Leistungen und die Arbeit des Gründers und zugleich ein gewaltiger Aufruf zum Weitermachen. Viele haben den Wunsch, dass die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol bei der Landtagswahl 2013 kandidiert, weil sie unsere Bürgerbewegung als glaubwürdige Alternative wahrgenommen und schätzen gelernt haben. Für viele Bürger steht die stärkste Oppositionspartei im Land für echte Kontrolle, für ein soziales und gerechtes Tirol, für eine wirkliche Veränderung im Land und für eine Landesregierung ohne ÖVP“, berichtet LA Fritz Dinkhauser über die zahlreichen Reaktionen auf seine vergangene Woche gemachte Ankündigung, bei der Landtagswahl 2013 nicht mehr als Spitzenkandidat antreten zu können.

Kein Grund für voreilige Entscheidung

Der Parteivorstand der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat im Lichte dieser Bürgerreaktionen gestern Abend neuerlich getagt.

„Gestern Abend hat der Vorstand dem Wunsch vieler Bürger Rechnung getragen und neu debattiert, diese Bürgerbewegung für Tirol aufrechtzuerhalten. In einer offenen Diskussion sind die Mitglieder des Vorstandes mehrheitlich zum Ergebnis gekommen, dass es derzeit keinen Beschluss für eine Kandidatur oder Nicht-Kandidatur geben soll. Es gibt momentan keinen Grund für eine eilige Entscheidung, da wir – mit Ausnahme der Abgabe der Wählerlisten am 15. März – keinerlei Zeitdruck unterliegen“, stellt LA Fritz Dinkhauser fest.