Hubschrauber Rettung

Weiterhin ist die Zukunft der beiden Standorte der „Gelben Engel“ in Innsbruck und Nickolsdorf bei Lienz ungewiss. Ebenso verschiebt ÖVP-Landesrat Tilg einmal mehr die schon seit Monaten angekündigte Ausschreibung für die gesamte Tiroler Flugrettungsflotte.

Notarztsystem am Boden mit Lücken!

„Ein durchdachtes Konzept schaut anders aus! Die Tiroler Bevölkerung hat ein Recht auf eine gut funktionierende Notarztversorgung. Die chaotische Vorgehensweise der ÖVP-SPÖ Landesregierung unter ÖVP Landesrat Tilg hat die Rettungs- und Notarztversorgung massiv in Diskussion gebracht. Schlussendlich hat sie an Qualität verloren und ist entgegen den Beteuerungen des ÖVP Landesrates Tilg teurer geworden. Mittlerweile haben zahlreiche Notärzte ihren Dienst quittiert und damit gibt es wiederholt Situationen, wo bei Notfällen die Notarztversorgung durch Notarzt-Einsatzfahrzeuge (NEF) nicht möglich war. In diesen heiklen Fällen waren die betroffenen Patienten auf den raschen Einsatz der Notarzthubschrauber angewiesen“, erklärt Klubobmann LA Bernhard Ernst.

Tilgs politisches Zaudern schwächt die Flugrettung!

„Landesrat Tilg hat dem Landtag erklärt, dass eine definitive vertragliche Lösung der gesamten notärztlichen Versorgung für die Bevölkerung erst dann gegeben ist, wenn das System zur Flugrettung neu ausgeschrieben und vergeben ist. Tilg will künftig die boden- und luftgebundenen Systeme koppeln, um Geld zu sparen. Mit der Verschiebung der Ausschreibung für die Notarzthubschrauber kommt ihm aber die Flugrettung als ein Partner abhanden”, weiß LA Ernst.

Flugretter und Bevölkerung wollen Sicherheit!

“Diese chaotische Vorgangsweise verunsichert die Rettungsteams in den Hubschraubern, gefährdet eines der besten Flugrettungssysteme Europas und provoziert geradezu, dass sich auch in der Flugrettung hochqualifizierte Mitarbeiter überlegen, ihren Dienst zu quittieren. Derartige Spezialisten brauchen Sicherheit und Zuverlässigkeit. Und die Bevölkerung verdient die besten Retter“, stellt LA Ernst klar.

Liste FRITZ: Gipfel zur Flugrettung!

„Tilg soll im Rahmen eines Rettungsgipfels das Gespräch mit den Praktikern suchen und Nägel mit Köpfen machen. Entweder er hat den Mut, die Ausschreibung komplett zu verschieben oder sie endlich durchziehen. Was am meisten verunsichert, ist dieses ständige ankündigen und dann nichts tun“, meint LA Ernst.