Euro Geldscheine Münzen
„Ist jetzt endgültig Feuer am Dach der Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) und der TIWAG? Beide Unternehmen – sie gehören allen Tirolerinnen und Tirolern – stehen über die unseligen Cross Border Leasing Deals mit dem Finanzkonzern American International Group (AIG) in geschäftlichen Beziehungen. Laut einem Bericht der Tageszeitung Die Presse sollen die IKB sogar 190 Millionen Euro – das sind 2,6 Milliarden Schilling – beim maroden amerikanischen Konzern liegen haben. Auch die TIWAG soll beim Cross Border Deal um Teile des Stromnetzes mit AIG Geschäfte gemacht haben. Jetzt steht dieses amerikanische Unternehmen mit einem Vorjahres-Verlust von 97 Milliarden US Dollar vor dem finanziellen Abgrund. Ich verlange volle Aufklärung darüber, welche Folgen das für IKB und TIWAG hat! Es ist unverantwortlich, weiterhin keine Informationen an die Bürgerinnen und Bürger zu geben.“, sagt LA Fritz Dinkhauser.

Liste Fritz – Stärkste Kontrollkraft fordert volle Aufklärung und Fakten auf den Tisch!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol sieht sich in der Verantwortung als stärkste Kontrollkraft des Landes. Wir verlangen eine eingehende Prüfung, ob das Milliarden Finanzdebakel einen Ausstieg aus den Cross Border Verträgen möglich macht. Die Stadt Wien hat zwischenzeitlich drei ihrer sechs Cross Border Deals aufgelöst. Entgegen der Äußerungen von TIWAG Direktor Wallnöfer, ein Ausstieg aus den Cross Border Verträgen sei unmöglich, empfehlen namhafte Cross Border Experten wie der Wirtschaftsanwalt Julian Roberts den europäischen Vertragspartnern, nicht mehr zu zahlen oder eine Klage einzubringen, wonach der Vertrag nichtig ist.

LH Platter soll Unbedenklichkeitserklärung einfordern

„Es geht um eine Sicherheitsfrage für Tirol. Die Bürgerinnen und Bürger sowie der Landtag brauchen eine Bestätigung, dass alles in Ordnung ist. Dass alle Geschäfte finanziell erfolgreich laufen, es kein Risiko gibt und alles abgedeckt ist. Wenn dem so ist, dann braucht es dafür auch eine Garantie. Daher soll Landeshauptmann Platter vom TIWAG Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Eberle eine Unbedenklichkeits-Erklärung verlangen.“, so LA Dinkhauser.