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„Platter offenbart mit seinen Aussagen zur TIWAG Firmenpolitik einmal mehr die Jämmerlichkeit der Energiepolitik in Tirol. Er selbst sollte wissen, dass er als Eigentümervertreter für die TIWAG verantwortlich ist, die Linie in Sachen Energiepolitik vorzugeben hat, etwa die Energiestrategie 2020 umzusetzen, und sich nicht vom Management vorführen zu lassen hat”, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Platter als Eigentümervertreter kann bei TIWAG jederzeit durchgreifen!

“Wie weit ist dieses Land gesunken, wenn die Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen das größte Landesunternehmen ermittelt. Wie glaubwürdig ist Platter, wenn er als Eigentümervertreter öffentlich die Firmenpolitik in Frage stellt, aber ein Durchgreifen im Sinne der Bürger verweigert. Platter hat die Personalfrage in der Hand, er selbst hat den Vorsitzenden des Vorstandes Wallnöfer und den Vorsitzenden des Aufsichtsrates Eberle im Amt belassen bzw. ihr Mandat verlängert. Obwohl die beiden nach dem Motto ´Die TIWAG diktiert, der Bürger pariert` handeln. Die TIWAG ist nicht der Partner der Gemeinden und Bürger, sondern der Politik. Die Tiroler haben nicht mehr den Eindruck, dass die TIWAG ihr Unternehmen ist“, stellt Energiesprecher LA Bernhard Ernst fest.

Statt sturer Kraftwerkspolitik, endlich moderne Energiepolitik betreiben!

„Die TIWAG ist von einem Paradeunternehmen zu einem Parteiunternehmen geworden, zu einem Selbstbedienungsladen der ÖVP. Mehr als 40 Millionen Euro der Tiroler Steuerzahler werden mit vollen Händen für Werbeinserate, für Berater, für Reisen und andere Fremdleistungen hinausgeschmissen. Es schmerzt, wohin dieses größte Landesunternehmen gekommen ist und wie sehr die Herren Wallnöfer und Eberle abgewirtschaftet haben. Gute Zahlen sind da leicht erklärbar, abgeschriebene Kraftwerke, ständiger Personalabbau und Zusperren ganzer Bereiche sowie Null Umsetzung von neuen Projekten“, stellt LA Dinkhauser klar.

Wallnöfer & Eberle sind Fehlbesetzung, Platter muss handeln!

„Wallnöfer und Eberle haben nicht nur Null Fortschritte bei der Kraftwerksfrage geschafft, sie sind nur durch das Schönreden der hochriskanten Cross Border Deals aufgefallen, bei denen die Tiroler Steuerzahler als Besitzer der TIWAG trotz Persilschein des Tiroler Landesrechnungshofes immer noch mit mehr als 270 Millionen Euro haften. Die Tiroler Bevölkerung vertraut Wallnöfer und Eberle nicht, sie sind die falschen Herren an den wichtigen Schaltstellen des größten Landesunternehmens. Platter hat es in der Hand, das zu ändern, er sollte das schleunigst tun!“, meint LA Ernst.