Ein Geldschein als Zuckerl

“Süßes” für gute Stimmung vor den Wahlen

Am 28. April wählen die Tiroler einen neuen Landtag. Offenbar höchste Zeit für die regierende Platter-ÖVP großflächig “Geschenke” zu verteilen, denn plötzlich ist innerhalb weniger Wochen möglich, was die Opposition seit Jahren fordert, was die ÖVP-Regierung aber als unfinanzierbar abgetan hat. Ein günstiges Öffi-Ticket für die Jungen, 400 € bar auf die Hand für die Beamten, der Neubau von MCI und Haus der Physik sind beschlossen – im Landesbudget unterbringen muss es die nächste Landesregierung. Auch das Haus der Musik soll noch folgen.

“Saures” für die vielen anderen Übriggebliebenen

In den Genuss der ÖVP-Wahlzuckerl kommen natürlich nicht alle Tiroler, für viele heißt es hinten anstellen: Kein günstigeres Öffi-Ticket gibt es etwa für Studenten, keine 400 € für Gemeindebedienstete oder andere Arbeiter und Angestellte, von einem Zuschuss für kleine Unternehmen in Tirol ganz zu schweigen. Sekretärinnen in Schulen bekommen das Geld, Landeslehrer nicht. Was ihnen bleibt sind die sauren Drops, denn sie zahlen mit ihren Steuern für die “wahlwerbenden” Geschenke der ÖVP-SPÖ Landesregierung. Die wirkliche Finanzierung dieser schwarz-roten Wahlgeschenke müssen dann die Nachfolger bewerkstelligen.

Man kann den Einzelprojekten durchaus zustimmen, aber es ist die Vorgehensweise, die den Frust der Menschen in und an der Politik mit Sicherheit nicht lindert.

Zum Nachlesen:

“Wahlzuckerln als saure Drops”, Tiroler Tageszeitung, 13. März 2013

“Jugendliche fahren mit Öffis um acht Euro im Monat”, Tiroler Tageszeitung, 13. März 2013

“Keine 400 €: Frust in den Gemeinden”, Tiroler Tageszeitung, 13. März 2013

Kommentar in der Tiroler Tageszeitung zum Thema Öffis   Bericht in der Tiroler Tageszeitung zum Thema Öffis   Bericht in der Tiroler Tageszeitung zum Thema Prämie für Gemeindebedienstete

 

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