Fritz-Stammtisch in Innsbruck

Mit vielen interessierten Teilnehmern, Themen und Fragen ist der fritzstammtisch in Innsbruck ins neue Jahr gestartet.

  • Große Verwunderung herrscht bei den Anwesenden über die Zustände bei der Lebenshilfe Tirol. Viel hat man in den letzten Wochen darüber gelesen. Um die Zustände vollends aufzuklären hat die Opposition auf Initiative der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol eine Sonderprüfung durch den Landesrechnungshof durchgesetzt. Konkret umfasst der Prüfauftrag, die korrekte Verwendung der Landesmittel, die Handhabung von Spenden und Erbschaften, den exklusiven Partnerschaftsvertrag zwischen Land Tirol und Lebenshilfe sowie den Bereich Wohnrechtsverträge. „Trotz der Missstände gibt es viele engagiert Mitarbeiter bei der Lebenshilfe“, fügt Klubobmann Bernhard Ernst hinzu, „ Diesen Mitarbeitern, den Betreuten, deren Familien und den Steuerzahlern ist man eine vollständige Aufklärung schuldig.“ Details dazu findest du hier!
  • Über den derzeitigen Schuldenstand des Landes macht sich LA Andreas Brugger Sorgen. Mit 430 € Millionen hat das Land so viele Schulden wie niemals zuvor. Seit Jahren schreiben die Regierungsparteien ÖVP und SPÖ das Landesbudget einfach fort, ohne über längst überfällige strukturelle Veränderungen nachzudenken.
  • Auch die finanzielle Situation der Gemeinden wird immer dramatischer. Gerade jetzt würden diese das Geld der Agrargemeinschaften dringend brauchen. Während der oberste Gerichtshof den Gemeinden das Geld schon längst zugesprochen haben, ist bis dato kein Euro von den Agrargemeinschaften an die Gemeinden geflossen. Schuld gibt LA Andreas Brugger einem viel zu schwachen Agrargesetz und einer Regierungspartei ÖVP, die gegen das Interesse der Bürger nicht an der Umsetzung interessiert ist. „Das Einzige, das bei der Volkspartei noch mit Volk zu tun hat, ist die Volksmusik, welche auf den Parteitagen gespielt wird“, so Brugger. Daher hat die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol im Landtag einen Antrag auf Änderung des Agrargesetzes gestellt. Mehr Details findest du hier!
  • Eine hitzige Diskussion gibt es rund um das Thema Verkehr. Während die eine Seite sich für eine Verlagerung des Verkehrs unter die Erde ausspricht, bezweifelt die andere Seite die Möglichkeit der Umsetzung bzw. deren Notwendigkeit. LA Bernhard Ernst sieht die Problematik vor allem in der fehlenden Kommunikation zwischen Stadt, Land und den Gemeinden. Auch ist bis heute noch kein Tirol Ticket für ganz Tirol verwirklicht und Pendler müssen weiterhin 2 mal bezahlen. Die Lösung der Verkehrsprobleme in Tirol sieht er nicht in einer großen technischen Lösung, da Tirol dafür zu klein ist, sondern in der Kombination von vielen kleinen Ansätzen, die intelligent ineinandergreifen müssen.