Für Liste Fritz sind nach dem eindeutigen Ergebnis die Pläne für ein Gewerbegebiet endgültig aufzugeben
„Die Bevölkerung hat bei der Volksbefragung die Richtung vorgegeben. Mit rund 56 % hat sich die Bevölkerung in St. Johann ganz klar gegen das geplante und umstrittene Gewerbegebiet in Unterbürg ausgesprochen. Und das bei einer hohen Wahlbeteiligung von 43 %“, stellt Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint fest und sieht den Ball jetzt bei der Gemeinde St. Johann und bei der schwarz-roten Landesregierung. „Sowohl die Gemeinde St. Johann als auch die schwarz-rote Landesregierung sind jetzt gut beraten, diese Entscheidung zu respektieren und die Hände vom geplanten Gewerbegebiet zu lassen. Respektieren heißt in dieser Causa aber nicht nur, schöne Worte zu finden, sondern Taten sprechen zu lassen. Den Bürgerwillen respektieren, heißt, die Pläne für die Errichtung des Gewerbegebietes Unterbürg endgültig aufzugeben“, sieht Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint keinen Spielraum für politisches Herumdeuteln. „Hier geht es um hochwertige landwirtschaftliche Nutzflächen, die die Landesregierung gemeinsam mit den Gemeinden und ausgewiesenen Fachleuten unter Schutz gestellt hat. Es geht um Flächen für landwirtschaftliche Produkte, um Natur- und Hochwasserschutz, um Lebensraum für zukünftige Generationen, nicht um einen Streit zwischen Wirtschaft und Naturschutz. Das hat auch die Mehrheit der Bevölkerung in St. Johann erkannt und darauf hat die schwarz-rote Mattle Regierung Rücksicht zu nehmen. Selbst wenn die Gemeinde St. Johann gegen den Willen der Bevölkerung einen Antrag stellen sollte, diese Flächen in Unterbürg aus der landwirtschaftlichen Vorsorgefläche herauszunehmen, muss die Mattle-Regierung das stoppen. Alles andere bedeutet, dass die Mehrheit der Bevölkerung nicht ernstgenommen wird“, nimmt Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint die schwarz-rote Landesregierung in die Verantwortung.