Bach

Die Bevölkerung von Neustift im Stubaital hat den TIWAG-Plänen, Wasser aus dem Stubaital für einen Ausbau des Pumpspeicherkraftwerkes Sellrain-Silz abzuleiten, eine klare Abfuhr erteilt.

Volksbefragung: Klares Ergebnis umsetzen!

„Ein derart klares Votum von 85 Prozent bei einer für eine Volksbefragung sensationellen Wahlbeteiligung von 47 Prozent ist nicht mehr zu hinterfragen und zu interpretieren, sondern es ist schlichtweg zu akzeptieren und im Ergebnis umzusetzen”, stellt Klubobmann LA Bernhard Ernst klar.

Landeshauptmann Platter muss Farbe bekennen!

“Landeshauptmann Platter als Eigentümervertreter ist jetzt gefordert. Er muss dem Bürgerentscheid zur Durchsetzung verhelfen. Dazu ist es notwendig, dass er mit der TIWAG Gespräche aufnimmt und den Landesangestellten Bruno Wallnöfer endlich zur Räson bringt. Es kann nicht sein, dass ein Angestellter des größten Landesunternehmens, das allen Tiroler Bürgern gehört, einen derart deutlichen Bürgerentscheid ins Lächerliche zieht und als unbedeutend abzutun versucht. Das zeigt einmal mehr, mit welcher Überheblichkeit Wallnöfer agiert. Da helfen noch so viele Veranstaltungen und Dialoge nichts, Platter ist dringend gefordert“, verlangt Klubobmann LA Bernhard Ernst endlich Taten vom Landeshauptmann.

März-Landtag: Wie hält´s Platter mit dem Ergebnis der Volksbefragung!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol wird Landeshauptmann Platter im Rahmen der mündlichen Anfragen im März-Landtag zum Umgang mit dem Ergebnis der Volksbefragung in Neustift befragen.

TIWAG-Kraftwerke als siamesische Zwillinge der Atomkraft!

„Die TIWAG plant bei Sellrain-Silz und im Kaunertal Pumpspeicherkraftwerke. Sie sind die siamesischen Zwillinge von Umweltbomben wie Kohle- und Atomkraftwerken. Denn zum Hinaufpumpen des Wassers braucht es billigen Strom, nur so rechnen sich solche Pumpspeicherkraftwerke wirtschaftlich. Aber gerade die dramatischen Ereignisse in Japan zeigen dieser Tage einmal mehr, dass die Atomkraft nicht beherrschbar ist. Tirol sollte daher nicht weiterhin über die Hintertüre Atomstrom nach Tirol holen, sondern sich klar zum Ausstieg aus der Atomkraft bekennen“, schlägt LA Ernst einen ehrlichen Umgang mit Atomstrom vor.

Liste FRITZ: Energiegipfel notwendig!

„Energiepolitik ist mehr als Kraftwerkspolitik! Wir sollten gemeinsam mit Fachleuten die Energiestrategie 2020 evaluieren und alternativen Energieformen eine Chance geben. Ich habe etwa Null Verständnis dafür, dass wir keine Photovoltaik-Offensive in Tirol starten. Wir hätten in Tirol alle Möglichkeiten dazu. Was fehlt ist beispielsweise ein langfristig garantierter angemessener Einspeisetarif. Die Blockieren einer Sonnenstrom-Offensive heißen ÖVP und TIWAG, sie heißen Platter, Wallnöfer und Eberle“, stellt LA Ernst klar.

Foto: Ulla Trampert, pixelio.de