Fritz-Stammtisch in Wörgl

Wozu braucht es das Bürgerforum Tirol? Mit dieser provokanten Frage eröffnet Fritz Dinkhauser die Stammtischrunde in Wörgl. Seine Antwort ist klar: Gegen die Seilschaften im Land und für mehr Demokratie von unten nach oben. “Wir sind die einzige total unabhängige Gruppe. Deshalb ist das Projekt Bürgerforum Tirol – Liste Fritz unverzichtbar!”, erklärt Obmann und Gründer, LA Fritz Dinkhauser.

Auf dem Weg zum gerechten Tirol!

Sein Einsatz und der seines gesamten Teams für ein gerechtes Tirol ist nicht nur ein Spruch, sondern ein Herzensanliegen. Weit weg vom Bürger sieht LA Dinkhauser die Landesregierung und die Landesunternehmen, wie die TIWAG, die Landesbank Hypo Tirol oder Quasi-Landesunternhemen wie die Tirol Milch. Missmanagement vernichtet in diesen Betrieben tagtäglich tausende Euro an Steuergeldern.

Millionenverschwendung bei TIWAG & Hypo Landesbank!

Das TIWAG-Management verursacht monatliche Kosten für Beratung, Werbung und Reisen von 1,8 Millionen Euro. Landeshauptmann Platter schaut zu! Bei der Hypo wird der ehemalige Bank-Chef Gruber nach Abschreibungen in der Höhe von 72 Millionen Euro noch mit 400.000 Euro vorzeitig entlassen. Landeshauptmann Platter schaut zu! Und die Tirol Milch investiert 45 Millionen Euro in ihr Werk in Wörgl und bekommt 22,7 Millionen Euro Gelder der Steuerzahler, bevor sie nach Oberösterreich verscherbelt wird. Landeshauptmann Platter schaut zu! Für LA Dinkhauser unverständlich wie auch die Übernahme des Bezirkskrankenhauses Hall durch die TILAK.

ÖVP und SPÖ gegen die Gemeinden!

Als skrupellos bezeichnet Andreas Brugger den Umgang mit den Gemeinden. Aus dem Topf der Agrargemeinschaften haben sie bis jetzt noch keinen Cent gesehen. Auch in ihren Kompetenzen werden sie von der ÖVP-SPÖ-Landesregierung immer weiter eingeschränkt. Stichwort Widmungsabgabe: Millionen Euro für Umwidmungen sollen jährlich an das Land statt an die Gemeinden fließen. ÖVP und SPÖ entmachten die Gemeinden – die Machtkonzentration der Landesregierung nimmt dagegen zu. Sie macht Bürgermeister und Bürger zu Bittstellern.

Gerechtes Bildungssystem – gleiche Chancen für die Kinder!

Fritz-Stammtisch in WörglEinen Appell für ein gerechtes Bildungssystem richtet Gottfried Kapferer an die Anwesenden. Im letzten Landtag hat er sich für die Abschaffung der Leistungsgruppen in den Hauptschulen eingesetzt. Alles soll in Richtung der Neuen Mittelschule gehen. Gelebte Bürgernähe ist seine Motivation für und in der Politik. Aus einem Problem, das betroffene Bürger an ihn herangetragen haben, ist etwa sein Antrag „Lärmschutzwand in Mayrhofen“ für den November-Landtag entstanden.

Wünsche & Anliegen der “Stammtischler”…

Für mehrpolitische Bildung in den Gemeindenspricht sich ein Teilnehmer des Fritz-Stammtisches aus. Viele wüssten beispielsweise nicht welche Rechte und Pflichten ein Gemeinderat hat oder wie sie selbst politisch tätig werden könnten. Damit sich Menschen wieder für Politik interessieren, müsse die erste Hemmschwelle der Unkenntnis beseitigt werden. Politische Bildung auf unterer Ebene könne auch die Jugendlichen wieder für Politik begeistern, so der ehemalige Gemeinderat.

Auf den Geschmack gekommen? Dann schau vorbei: Der nächste FRITZ-Stammtisch findet in Imst statt.