Kind

Einmal mehr kündigt die Landesregierung an, die Kinderbetreuung ausbauen zu wollen.

“Seit der Landtag das Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz 2010 einstimmig beschlossen hat, vergeht keine Landtagssitzung, ohne dass wir die Schwachstellen bei der Kinderbetreuung in Tirol thematisieren müssen. Ohne Zweifel ist in den letzten Jahren einiges passiert, aber das ist immer noch zu wenig, zumal das schwarz-rot regierte Tirol absolutes Schlusslicht bei der Kinderbetreuung gewesen ist”, erklärt Familiensprecherin LA Andrea Haselwanter-Schneider.

Kinderbetreuung in Tirol: Nix ganztägig, nix ganzjährig!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat selbst eine Umfrage zur Betreuungssituation in den Tiroler Gemeindestuben durchgeführt, mit teils katastrophalen Ergebnissen. So ist der Großteil der Kindergärten auch im Jahr 2011 nur halbtags geöffnet, auch ganzjährige Betreuung ist selten.

„Das Märchen von der ganztägigen und ganzjährigen Kinderbetreuung in Tirol wird eben nicht wahrer, nur weil es die ÖVP-SPÖ Landesregierung immer erzählt. Das wissen die leidgeprüften und betroffenen Eltern und jetzt offenbar auch die zuständige ÖVP Landesrätin”, so Haselwanter-Schneider.

Eltern verdienen Angebot, das sie brauchen!

“Es fehlen nach wie vor massenhaft Betreuungsplätze für die unter 3 jährigen Kinder, es fehlen ganztägige Kindergartenplätze in allen Bezirken und es fehlt generell das ganzjährige Angebot. Das gilt es in ausreichender Form zu schaffen und dann gilt es über die Qualität des Angebotenen zu diskutieren. Bisher ist die mangelhafte Kinderbetreuung trotz einstimmigen Landtagsbeschlusses eine zentrale Baustelle dieser Landesregierung, ein ÖVP-SPÖ Bauchfleck zu Lastend er Tiroler Eltern“ sagt Familien- und Sozialsprecherin LA Andrea Haselwanter-Schneider.

Liste FRITZ will ganztägige und ganzjährige Kinderbetreuung nicht nur am Papier!

Dass das Land die Betreuungsplätze jetzt ausbauen will, ist aber leider nicht der späten Einsicht der ÖVP-SPÖ Landesregierung geschuldet, sondern die Folge eines einstimmigen Beschlusses des Tiroler Landtages zu einer 15 a Vereinbarung.

„Vorgaben und Geld des Bundes sowie Beschlüsse des Landtages als eigene Leistung und Anstrengung zu verkaufen, ist nichts anderes als sich mit fremden Federn zu schmücken. Wir fordern die ÖVP-Landesrätin auf, endlich mit offenen Karten zu spielen. Wenn sie wie wir die ganztägige und ganzjährige Kinderbetreuung in Tirol durchsetzen will, dann sind wir ihr Partner. Erst ein flächendeckendes und für alle Familien passendes Angebot an Kinderbetreuungsplätzen macht es möglich, einer Beschäftigung nachzugehen und Familie und Beruf im alltäglichen Leben vereinbaren zu können“, stellt LA Andrea Haselwanter-Schneider klar.