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„Die Bürger verlieren jeden Tag ein Stück weit Vertrauen in die Politik. Obwohl von oberster politischer Stelle versprochen wurde, dass kein Postamt mehr geschlossen wird, wird jetzt wieder darüber diskutiert. Was kann man der Politik noch glauben? Da werden auf der einen Seite im Zuge der Finanzkrise Banken mit Milliarden Euro an Steuergeldern unterstützt und zum Teil verstaatlicht und auf der anderen Seite wird Infrastruktur wie die Post zuerst privatisiert und dann liquidiert. Diese Politik der Aktionäre und des Kapitals können die Bürger nicht verstehen. Was ist darüber hinaus ein Allparteienantrag im Tiroler Landtag gegen den Kahlschlag bei den Tirolern Postämtern wert? Wir haben bisher keinen Zwischenbericht bekommen, was die Gespräche des Landeshauptmannes mit dem Bundeskanzler und der Bundesregierung gebracht haben. Was hat Platter vereinbaren können?“, will LA Fritz Dinkhauser von der zweitstärksten politischen Kraft im Land wissen.

Statt Postämter zusperren, gleiche Chancen für Post und Private!

Die Liste Fritz setzt sich für den Erhalt der Postämter ein. Noch dazu, wenn bekannt und nachgewiesen ist, dass diese Postämter wirtschaftlich erfolgreich arbeiten. Die weitere Ausdünnung des ländlichen Raumes ist zu stoppen. Natürlich muss sich die Post auf die kommende Liberalisierung vorbereiten können.

„Natürlich kann es nicht sein, dass die öffentliche Hand die Ladenhüter behält und die Privaten sich die Rosinen herauspicken. Die Zeche dafür zahlen wieder nur die Steuerzahler. Es muss Chancengleichheit für Post und Private geben. Die Politik kann die Rahmenbedingungen schaffen. Wer künftig Postleistungen anbieten will, hat eine Vollversorgung – das heißt in alle Regionen bis ins kleinste Dorf – zu garantieren.“, meint LA Fritz Dinkhauser.

ÖVP und SPÖ haben im Tiroler Landtag den Erhalt der Postämter versprochen

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol weist ÖVP und SPÖ auf ihre Aussagen im Zuge des Beschlusses des Allparteienantrages gegen den Kahlschlag bei den Postämtern im Tiroler Landtag hin.
Wie im Landtags-Protokoll nachzulesen ist, hat ÖVP Klubobmann Josef Geisler gemeint, dass „wir auch unseren Landeshauptmann, unsere Landesregierung damit unterstützen, ihre Argumente bei der Bundesregierung, bei den zuständigen Stellen im Bund verstärkt durchzubringen“.

SPÖ Klubobmann Ernst Pechlaner hatte den Allparteienantrag als „klares, deutliches und starkes Signal“ bezeichnet. Und Pechlaner weiter: „Wir werden als Sozialdemokratie solchen Entwicklungen nie die Zustimmung geben“.