Straßenverkehr bei Nacht

Die Schwarz-Grüne Regierung zeigt sich wieder einmal mit erstaunenden Aussagen im Thema Verkehrspolitik!

Die Oppositionsparteien haben den Sonderlandtag zum Thema „Osttirol darf kein Bezirk 2. Klasse werden: Ja zum Direktzug zwischen Lienz und Innsbruck“ einberufen, trotzdem haben ÖVP und Grüne versucht, vom unangenehmen Thema abzulenken und eine verkehrspolitische Debatte daraus zu machen.

Platters peinliches Wahlkampfgetöse!

“Das politische Strategiespiel ist das eine, die verkehrspolitischen Aussagen von schwarz und grün, die gestern im Sonderlandtag gefallen sind, das andere. Pures Wahlkampfgetöse ist es, wenn ÖVP-Landeshauptmann Platter damit droht, 125 Millionen Euro pro Jahr aus der Brennermaut nicht mehr nach Wien zahlen zu wollen. So sehr das auch richtig und das Geld in Tirol notwendig wäre, aber seit es die Brennermaut gibt, sind in Tirol immer nur ÖVP Landeshauptleute und ÖVP Finanzlandesräte für die diesbezüglichen Verhandlungen mit dem Bund zuständig und verantwortlich gewesen. Kein einziger von ihnen hat in der Sache etwas weitergebracht!“, hält Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider fest.

Brennermaut: Platter, van Staa, Weingartner, Partl als untätige ÖVP-Landeshauptleute!

“Platter kann sich ja gleich bei seinen Vorgängern van Staa, Weingartner oder Partl beschweren, dass sie die Brennermaut-Einnahmen nicht schon längst nach Tirol geholt haben. Und er selbst hätte auch schon fünf Jahre Zeit dafür gehabt. Selbst als Bundesminister hat Platter diesbezüglich nie auch nur einen Finger gerührt. Jetzt 33 Tage vor der Nationalratswahl betreibt Platter billigsten Populismus der Marke ´Die tollen Tiroler gegen die urbösen Wiener`, der einem wirklich peinlich sein muss”, meint Andrea Haselwanter-Schneider.

Statement von Landtagsvizepräsident Weratschnig zum Thema Öffi-VerkehrGrüne wollen Öffi-Verkehr nur da, wo er sich rechnet!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat sich auch der grüne Landtags-Vizepräsident Hermann Weratschnig mit seinen Ansichten gegen den Direktzug auf den verkehrspolitischen Pannenstreifen manövriert.

“Herr Weratschnig von den Grünen meint also allen Ernstes, dass öffentliche Verkehrsmittel gestrichen werden sollen, wenn sie nicht angenommen werden. Abgesehen davon, dass der öffentliche Nahverkehr eine Daseinsfürsorge für die Menschen ist, dass es viele Verkehrsverbindungen gibt, die Gegenden erschließen, die mit der Passagierzahl in der dicht besiedelten Inntalfurche nicht mithalten können, steht der grüne Abgeordneten jetzt vor dem Offenbarungseid in seinem Heimatbezirk Schwaz. Wollen Herr Weratschnig und die Grünen also auch die Zillertalbahn einstellen, weil sie mit einem Minus von 800.000 Euro dasteht? Oder gelten seine Aussagen nur für andere Bezirke? Oder gibt es doch ein Bekenntnis, dass der öffentliche Verkehr gerade in ländlichen Regionen nicht nur nach Gewinnkriterien zu behandeln ist?”, fragt sich Andrea Haselwanter-Schneider.