Fritzkommt Tour 2011

Finanzielle Sorgen der Gemeinden

„Der Bezirk Reutte hat eine gewaltige Entwicklung gemacht und ist mittlerweile in einigen Bereichen zum Paradebezirk geworden. So ist der Leitbetrieb Plansee ein großer Segen für den Bezirk und zeigt, dass in Tirol nicht nur der Tourismus zählt. Was uns allerdings neben dem Verkehrsproblem Sorgen macht, ist die finanzielle Situation der Gemeinden im Bezirk. So sind laut Erhebung des Landes 27 Gemeinden von 37, das sind 70%, stark, voll oder überschuldet. Diese Gemeinden sind dann von den Bedarfszuweisungen der Landesregierung abhängig, die Bürgermeister müssen zum Land betteln gehen, wer ´kriecht, der kriegt`. Wir wollen klare und nachvollziehbare Kriterien, wer bekommt wie viel und warum. Wir wollen die Bedarfszuweisungen wie in Oberösterreich auf der Internetseite des Landes veröffentlicht haben und wir wollen einen Ausgleich zwischen Arbeitsplatzgemeinden und Wohnsitzgemeinden“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Das Team der Liste Fritz zu Besuch in ReutteImpulse aus der Musterregion Reutte

Der Klubobmann der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol streicht die Innovationskraft des Bezirks Reutte hervor.

„Impulse fürs Zentrum gehen meist von den Regionen aus. Der Bezirk Reutte ist in einigen Bereichen Impulsgeber, etwa im Bildungsbereich, wo die Einbindung behinderter Menschen gut funktioniert. Genauso wie im Pflegebereich, wo mit der Pflegeinsel Bach kleinstrukturierte und flexible Tagesbetreuungsstrukturen den Weg der Zukunft zeigen“, stellt LA Bernhard Ernst fest.

 Bürgerrechte müssen gestärkt werden

„Wir wollen Bürgernähe ausbauen und Bürgerrechte stärken. Ideen dafür haben wir genügend, etwa Ergebnisse von Volksbefragungen auf Gemeindeebene verbindlich machen, wenn mindestens 25% der Wahlberechtigten hingehen. Oder eine öffentliche Fragestunde oder Frageviertelstunde im Gemeinderat einführen. Unser Ziel sind mündige Bürger, die sich engagieren und strake unabhängige Gemeinden“, sagt Landtagsabgeordneter Gottfried Kapferer.

„Ich bin der einzige unabhängige Bundesrat und keiner Partei verpflichtet. So habe ich zuletzt auf das gewaltige Belastungspaket für die Familien aufmerksam gemacht, als einziger Bundesrat gegen das Postgesetz gestimmt und eine Ministeranfrage an Bures zum Brenner Basistunnel gestellt. Ich sehe mich als unbequemen Mahner“, erläutert Bundesrat Stephan Zangerl seine Aufgabe in Wien für die Tiroler Bürger.