Arbeitslose Menschen

Mehr als 24.000 TirolerInnen in Arbeitslosigkeit, darunter 4.000 Jugendliche. Bereits 5.300 TirolerInnen in Kurzarbeit, das kann dem Tiroler Landtag nicht gleichgültig sein, sind die drei Oppositionsparteien im Landtag, Liste Fritz – Bürgerforum Tirol, FPÖ und GRÜNE überzeugt.

“Wir haben uns auf die Einberufung eines Sonderlandtages geeinigt, weil wir überzeugt sind, dass jetzt dringend gehandelt werden muss!”, erklären die Abgeordneten Fritz Dinkhauser, Gerald Hauser und Gebi Mair.

Sonderlandtag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit!

Um einen Sonderlandtag einberufen zu können, sind 10 Unterschriften von Abgeordneten nötig. Diese liegen nun vor.

“Es gibt eine Einigung auf einen gemeinsamen Antrag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Tirol, außerdem eine Einigung auf das Thema einer aktuellen Stunde. Zudem werden alle drei Landtagsklubs eigene Anträge mit Vorschlägen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit einbringen. Wir sind davon überzeugt, dass sich der Landtag ausführlich mit diesem wichtigen Thema befassen soll, und das ist mit einem Sonderlandtag garantiert”, sind die drei Oppositionsparteien überzeugt.

Der Landtagspräsident muss nun den Sonderlandtag binnen 7-14 Tagen einberufen. ÖVP und SPÖ sind ebenfalls eingeladen, ihre Ideen vorzubringen.

“Wir hoffen auf breite Zustimmung zum Sonderlandtag. Die dramatische Situation am Arbeitsmarkt kann auch der Regierung nicht egal sein. Dafür können sich die Abgeordneten durchaus zu einer eigenen Sitzung treffen, so viel Engagement ist von jedem
Abgeordneten und jeder Abgeordneten zu verlangen. Wir verstehen das Gemurre nicht, das von manchem Regierungsabgeordneten zu vernehmen ist. Der Kampf gegen Arbeitslosigkeit, insbesondere gegen die Jugendarbeitslosigkeit muss ein gemeinsames Anliegen des gesamten Tiroler Landtags sein”, sagen Fritz Dinkhauser, Gerald Hauser und Gebi Mair.