Andrea Haselwanter-Schneider an der Isel

Politisches Verwirrspiel statt fachlicher Entscheidung

“Die Debatte um die Ausweisung der Isel in Osttirol als Natura 2000 Schutzgebiet nimmt immer groteskere Züge an und entwickelt sich zum unrühmlichen Verwirrspiel. Schuld daran ist erstens der Vorstoß der Osttiroler ÖVP-Bürgermeister, die aus einer fachlich-sachlichen Entscheidung ein politisches Ränkespiel machen. Sie missbrauchen die Debatte um die Ausweisung des Schutzgebietes zum Kampf gegen die Grünen im Allgemeinen und zum ÖVP-internen Kräftemessen zwischen Bauernbund und AAB im Speziellen”, kritisieren Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und FRITZ-Bezirkssprecher Markus Sint.

Natura 2000 ist nicht wie am Basar verhandelbar

“Zweitens sind die widersprüchlichen Handlungen der schwarz-grünen Landesregierung, allen voran der zuständigen Umweltlandesrätin Felipe, Schuld an der derzeitigen unseligen Debatte. Felipe inszeniert einen ´Bürgerbeteiligungsprozess` zur Ausweisung des Natura 2000-Schutzgebietes und tut damit gerade so, als wäre es eine reine Verhandlungssache, welche Gebiete als Natura 2000-Schutzgebiete ausgewiesen werden. Fakt ist, Natura 2000 ist ein europäisches Schutzgebiets-Programm, das auf zwei europäischen Richtlinien beruht. Mit dem Ziel, die Artenvielfalt zu sichern, indem natürliche Lebensräume geschützt und erhalten werden. Da geht es um fachliche Kriterien und nicht um politische Wünsche einer Landesregierung oder einiger Bürgermeister”, halten Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und Bezirkssprecher Markus Sint fest.

Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider an der IselNatura 2000 Schutzgebiet Isel kann Chance für Osttirol bedeuten!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol fürchtet, dass das parteipolitisch motivierte Hick-Hack die Chance, die ein Natura 2000-Schutzgebiet Isel mit sich bringen kann, völlig in den Hintergrund rückt und nur Verlierer übrigbleiben.

“Es geht nicht mehr um die Frage, ob der Gletscherfluss Isel zum Natura 2000-Schutzgebiet wird, sondern was Tirol und Osttirol daraus machen. Daher gehören die Bürger, Gemeinden, Touristiker und Wirtschaftstreibenden ehrlich und offen über Chancen und Einschränkungen von Natura 2000 informiert, aber nicht länger irregeführt”, stellt Andrea Haselwanter-Schneider klar.

Vorbild Natura 2000 Schutzgebiet Tiroler Lech!

“Das LIFE-Projekt im Natura 2000-Schutzgebiet Tiroler Lech zeigt die Chancen und Möglichkeiten deutlich auf. Damit braucht sich die schwarz-grüne Landesregierung auch nicht verstecken, denn in sechs Jahren sind 7,8 Millionen Euro ins Lechtal geflossen, davon 3,8 Millionen Euro EU-Mittel. Und für solche LIFE-Projekte liegt noch viel Geld in den EU-Töpfen! Weil in Osttirol die intakte Natur, das Erleben dieser intakten Natur und der Tourismus eng zusammenhängen, bestehen hier große Chancen für den Bezirk”, ist Bezirkssprecher Markus Sint überzeugt.

Schwarz-grünes Polit-Hick-Hack bringt nur Verlierer

“Geht die Debatte um die Ausweisung des Natura 2000-Schutzgebietes Isel aber in dieser kleinkarierten, provinziellen und parteipolitisch motivierten Art und Weise weiter, werden am Ende des Tages nur Verlierer übrigbleiben. Der größte Verlierer wird mit Sicherheit Osttirol sein. Um das zu vermeiden, sollten sich alle Beteiligten ihrer Verantwortung bewusst sein und zur Vernunft zurückkehren”, verlangen Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint.