UMIT in Hall

Am kommenden Montag, 29. November, endet die Frist für die UMIT bzw. das Land Tirol, um einen Einspruch samt aufschiebender Wirkung beim Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof einzubringen.

UMIT: Gefahr in Verzug!

„Es ist Feuer am Dach, es bleiben nur mehr vier Werktage Zeit. Es ist Gefahr in Verzug, die UMIT bzw. das Land Tirol müssen dringend einen Einspruch samt aufschiebender Wirkung gegen den Aberkennungsbescheid des ÖAR zum Doktoratsstudium Gesundheitswissenschaften einbringen. Laut Juristen gibt es gute Chancen eine aufschiebende Wirkung zu erreichen, womit die Studierenden inzwischen ihr begonnenes Studium beenden können”, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Hintergrund:

Ohne Einspruch drohen Schadenersatzklagen von Studierenden!

“Ohne Einspruch entsteht ein gewaltiger Schaden, weil Studierende die UMIT bzw. das Land Tirol wegen nicht eingehaltener Vertragstreue klagen können. Offenbar sind schon Klagen in Vorbereitung. Die Tiroler Steuerzahler müssen dann für die Schadenersatzzahlungen aufkommen. Die ÖVP-SPÖ Landesregierung verhält sich dilettantisch und brüskiert den Landtag“, drängt LA Fritz Dinkhauser auf rechtliche Schritte durch die UMIT bzw. das Land Tirol.

ÖVP und SPÖ haben Dringlichkeitsantrag zur UMIT abgelehnt!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat schon frühzeitig auf einen Einspruch samt aufschiebender Wirkung gedrängt und einen dementsprechenden Dringlichkeitsantrag im September-Landtag eingebracht. ÖVP und SPÖ haben ihn im November abgelehnt.

Kein Einspruch: UMIT droht Reputationsverlust und Finanzierungsproblem!

„Ohne Einspruch und aufschiebende Wirkung nehmen die UMIT bzw. das Land Tirol die vom ÖAR beanstandeten Mängel zur Kenntnis, ein enormer Reputationsverlust ist die Folge. Zudem bekommt die UMIT dann ein Finanzierungsproblem. Schon in diesem Studienjahr fehlen 800.000 Euro an Studiengeldern, ebenso im nächsten Studienjahr. Im Landesbudget 2011 ist die UMIT nur mit einem lächerlichen Plus von 33.300 Euro bedacht. Damit löschen ÖVP und SPÖ keinen Brand. Wir werden im Budgetlandtag die Beschlüsse des Sonderlandtages einfordern und für eine ordentliche Finanzierung der UMIT sorgen“, sagt LA Dinkhauser.

Ohne Einspruch bleibt Schuldfrage ungelöst!

„Ohne Einspruch bleibt letztlich auch die Frage der Schuld ungeklärt und ein Belangen Dritter, etwa Klagen gegen die Republik, gegen die Studiengangsleitung, gegen das Rektorat oder den Senat sind nicht möglich. Die Studierenden und Mitarbeiter an der UMIT haben es sich verdient, dass das Land Tirol zu seiner Verantwortung als 100% Eigentümer steht und gegen den Aberkennungsbescheid vorgeht“, meint LA Dinkhauser.