UMIT außen Sommer

Hoffnung auf Neustartfür Landesuniversität UMIT!

„Mit der Arbeitsgruppe UMIT wird dem Beschluss des von uns durchgesetzten Sonderlandtages Rechnung getragen. Zentrale Anliegen sind die Aufarbeitung der Vergangenheit, das Beseitigen von Fehlern für die Zukunft, die strategische Neuausrichtung eingebettet in die gesamte Hochschullandschaft Tirols und die nachhaltige Finanzierung der privaten Landesuniversität UMIT“, erklärt Klubobmann und Teilnehmer der Arbeitsgruppe UMIT, LA Bernhard Ernst.

Arbeitsgruppe für Landesuniversität UMIT neu gestartet!

“Bei der konstituierenden Sitzung der Arbeitsgruppe UMIT haben wir heute beschlossen, den Vorsitz der Arbeitsgruppe an die Vizepräsidentin des Landtags, Gabi Schiessling, zu übertragen. Als wissenschaftlichen Begleiter der Arbeitsgruppe haben wir Sektionschef Prof. Dr. Kowalsky bestimmt. Außerdem haben wir einen konkreten Zeitplan vereinbart. Zudem wird ab nun jede Fraktion bis zu zwanzig spezifische Fragen zur Situation der UMIT und zur Rolle der UMIT in der Tiroler Hochschullandschaft vorlegen”, sagt LA Ernst.

Diskussion mit UMIT-Zuständigen!

Der nächste Termin der Arbeitsgruppe UMIT ist der 13. Jänner 2011. Dann sind alle Rektoren samt Geschäftsführern seit 2005, der ehemalige Studiengangsleiter des Departements Gesundheitswissenschaften sowie die Vertreter von zwei Qualitätsmanagements-Agenturen zur Diskussion geladen.

Strategie für UMIT neu erarbeiten!

„Ich erwarte mir davon Aufklärung und die Analyse des Ist-Zustandes in Sachen UMIT. Die bisher kursierenden unterschiedlichen Darstellungen der Causa UMIT sind aufzuklären. Erst dann können wir mit der Arbeitsgruppe UMIT und in Zusammenarbeit mit den Verantwortungsträgern der UMIT künftige Strategien für dieses Landesunternehmen erarbeiten sowie seine Positionierung in der Tiroler Hochschullandschaft vornehmen“, stellt LA Ernst klar.

Landesbudget 2011: Weniger Geld für UMIT inakzeptabel!

Vor dem Hintergrund der Arbeitsgruppe UMIT ist für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol die Streichung von finanziellen Mitteln für die UMIT im Budgetvoranschlag 2011 unverständlich und nicht akzeptabel.

„Im Rechnungsabschluss 2009 hat die UMIT vom Land Tirol noch 3,2 Millionen Euro erhalten, für das Jahr 2011 sind trotz anderslautender Landtagsbeschlüsse weniger Mittel vorgesehen, nämlich nur mehr 2,9 Millionen Euro. So kann es nicht gehen, es gilt der Beschluss, dass die ÖVP-SPÖ Landesregierung ausreichend Mittel für die UMIT sicherzustellen hat. Zurufe der Landesregierung als 100% Eigentümer, die UMIT Verantwortlichen sollen Kredite aufnehmen und um Drittmittel laufen, können nicht die Wissenschaftspolitik Tirols sein“, so LA Ernst.