Rettungseinsatz
“Wie befürchtet, kann die Tiroler Rettungsgemeinschaft, an deren Spitze das Rote Kreuz steht, mit den ausländischen Konzernen nicht mithalten. Wie befürchtet, werden künftig Dänen oder Deutsche das Rettungswesen in Tirol übernehmen. Damit dominieren Konzerne das heimische Rettungswesen, die die Menschen und das Land nicht kennen und denen es vor allem ums Geld-Verdienen geht. Der Krankentransport ist ein lukratives Geschäft, aber alle anderen Leistungen, wie der Blutspende-Dienst, die Katastrophenhilfe, die Krisenintervention, Essen auf Rädern, die Erste-Hilfe Kurse und ähnliches sind künftig massiv gefährdet“, sieht sich LA Bernhard Ernst in seiner seit Monaten vorgebrachten Kritik bestätigt.

ÖVP Landeshauptmann Platter und Landesrat Tilg für Supergau bei Rettungswesen verantwortlich!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist der Verzicht auf die Mitarbeit von tausenden Freiwilligen und die mutwillige Gefährdung eines bestens funktionierenden Rettungswesen nicht zu akzeptieren.

„Unsere Gesundheits- und Rettungslandschaft wird sich massiv verändern, verantwortlich dafür sind ÖVP Landeshauptmann Platter und Landesrat Tilg. Mit ihrem verfehlten Ehrgeiz, als eine der ersten das Rettungswesen europaweit auszuschreiben, enttäuschen sie die niedergelassene Notärzte und die tausenden freiwilligen Helfer, die in den letzten Jahrzehnten tausende Stunden um Gottes Lohn gearbeitet haben. Für die Tiroler und das Landesbudget wird es künftig massiv teurer. Trotzdem ist das Problem Hubschrauber, das Problem Notärzte oder das Problem Landesleitstelle Tirol, die gerade wieder über 2 Millionen Euro Abgang meldet, nicht gelöst. Übrig bleibt ein Scherbenhaufen!“, erklärt LA Ernst.

Bayern schreibt Rettungswesen nicht aus: “Eignet sich nicht für kommerziellen Wettbewerb!”

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol solidarisiert sich mit allen Mitarbeitern des Roten Kreuzes, des Samariterbundes, der Malteser und Johanniter und unterstützt jeden Widerstand.

„Ich fordere LH Platter auf, sich endlich in Bayern zu erkundigen, wie man verantwortungsvoll handelt. Platter soll sich beim bayerischen Innenminister und bei der Präsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes schlau machen. Beide stellen fest, dass sich das Rettungswesen nicht für den kommerziellen Wettbewerb eignet. Platter muss jetzt die Notbremse bei der Ausschreibung ziehen. Das verursacht weniger Kosten und wird weniger zerstören, als weiter stur den Weg der Ausschreibung und damit Gefährdung des heimischen Rettungswesens zu gehen“, so LA Ernst.