Tiroler Wasserkraft und Tigas

Die Tigas gehört zu den teuersten Gasanbietern in Österreich. Der Verkehrsverbund hat seine Tarife ab. 1. Februar erhöht. Jetzt will die TIWAG als nächstes 100% Unternehmen des Landes ab 1. April die Stromkosten erhöhen.

Landesunternehmen TIWAG greift Tirolern tiefer in die Tasche!

„Die Tiroler Verbraucher sind von der TIWAG abhängig, sie haben keine Alternativen zum Wechseln des Stromanbieters. Wenn Platter, Gschwentner & Co. einen höheren Strompreis absegnen, greifen sie den Bürger tiefer in die Tasche. Dabei zahlen die Tiroler für Kraftwerke, deren Kosten schon lange abbezahlt sind. Bei der TIWAG geht es ums Geld-Verdienen. Für den bestehenden Strompreis braucht sich Wallnöfer nicht rühmen, der Strom für die Tiroler könnte wesentlich günstiger sein“, erklärt LA Fritz Dinkhauser und verweist auf horrende Ausgaben bei der TIWAG.

TIWAG: Mehr als 44 Mio. € im Jahr 2009 verschleudert!

Das Landesunternehmen TIWAG hat laut Bilanz 2009 mehr als 44 Millionen Euro, das sind mehr als 600 Millionen Schilling, für Werbung, Berater, Reiseaufwendungen, Vorstandsgehälter und andere Fremdleistungen ausgegeben:

  • Werbeeinschaltungen 7,5 Mio. €
  • Berater 11,5 Mio. €
  • Reisen 3,2 Mio. €
  • Fremdleistungen 21,4 Mio. €
  • Vorstandsgehälter mehr als 570.000 €

Tigas: Keine 2. Gasleitung heißt kein Anbieterwechsel möglich!

„Was beim Strom ärgerlich ist, ist beim Gas eine Frechheit. Trotz Versprechen von van Staa, Platter & Co. gibt es noch immer keine 2. Gasleitung. Es fehlt ein kurzes Stück zwischen Salzburg und Tirol, Bemühungen diese Lücke zu schließen und den Tirolern billigeres Gas anzubieten, sind uns nicht bekannt. Den Tiroler Verbrauchern fehlt so die Alternative den Anbieter wechseln zu können“, zeigt sich LA Dinkhauser verärgert.

Liste FRITZ: Sondertarife für Strom und Gas beantragt…

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat daher im Landtag einen Antrag eingebracht. Bei den Landesunternehmen TIWAG und TIGAS schlummert enormes Einsparungspotential. Das eingesparte Geld sollen die Landesunternehmen über einen Sondertarif für Strom und Gas, wie ihn bestimmte Großabnehmer bekommen, direkt an Mehrkindfamilien, Alleinerziehende, Wenigverdiener, Mindestpensionisten etc. weitergeben.

…Mehrkindfamilien, Alleinerziehende, Wenigverdiener, Mindestpensionsten etc. sollen profitieren!

„Eine einzelne Preiserhöhung schaut vielleicht nicht viel aus. Aber die vielen gestiegenen Gebühren und Tarife zusammengenommen, setzen viele Tirolerinnen und Tiroler noch stärker unter Druck. 100.000 Tiroler gelten als armutsgefährdet. Die Verbraucher in Tirol stöhnen unter den höchsten Lebenserhaltungskosten in ganz Österreich. Der Verkehrsverbund Tirol hebt die Ticketpreise um 4 bis 9 % an, die Tiroler bezahlen am meisten in Österreich fürs Benzin, in Tirol ist Gas am teuersten, wir haben die höchsten Mieten, Baulandpreise und Grundstückskosten in ganz Österreich. Sondertarife für jene, die sie brauchen, kann sich das Land leisten und es kann sie bei seinen Landesgesellschaften wie TIWAG, TIGAS, Verkehrsverbund etc. jederzeit durchsetzen“, stellt LA Dinkhauser klar.