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„Das Landesunternehmen TIWAG soll seine mit 30. Juni auslaufende Strompreisgarantie im Sinne der Tiroler Bürgerinnen und Bürger verlängern. Tarife und Gebühren sind einer der Preistreiber für die heimischen Familien. Angesichts der wirtschaftlich schwierigen Lage vieler Familien in Tirol ist ein Einfrieren des Strompreises auf dem bestehenden Niveau eine gesellschaftpolitische Aufgabe des Landesunternehmens und eine konkrete Hilfe für einige Tirolerinnen und Tiroler“, sagt Energiesprecher LA Bernhard Ernst vor.

Österreichs Haushalte geben durchschnittlich zwischen 544 und 668 Euro pro Jahr für Strom aus. Nach Durchsicht der TIWAG Bilanz 2008 ergeben sich aus Sicht der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol genügend anderweitige Einsparungsmöglichkeiten beim Landesunternehmen TIWAG.

Millionen-Ausgaben der TIWAG für Werbung und Beratung!

  • Inserate und Werbeaufwendungen: 8 Millionen Euro, das sind mehr als 110 Millionen Schilling

  • Beratungsaufwand: 8,1 Millionen Euro, das sind mehr als 111 Millionen Schilling

  • Reiseaufwendungen: 3,09 Millionen Euro, das sind mehr als 42 Millionen Schilling

  • Verschiedene Fremdleistungen: 15,3 Millionen Euro, das sind mehr als 210 Millionen Schilling

  • Gesamtbezüge des Vorstandes: 546.855,91 Euro, das sind mehr als 7,5 Millionen Schilling

Bei Werbung sparen, nicht Strompreis erhöhen!

„Obwohl die TIWAG nach wie vor ein faktischer Monopol-Betrieb in Tirol ist, gibt das vom Land eingesetzte TIWAG Management 8 Millionen Euro, das sind mehr als 110 Millionen Schilling, für Inserate und Werbeaufwendungen und noch einmal 8 Millionen Euro, ebenfalls mehr als 110 Millionen Schilling, für den Beratungsaufwand aus. Bei den üppigen Bezügen der beiden Vorstände stellt sich die Frage ob die kolportierten rund 150.000 Euro Boni mitgerechnet sind. Die TIWAG muss angesichts solcher Ausgaben auf Strompreiserhöhungen im Sinne der Tiroler Bürger verzichten! Wenn sie Geld sparen will, soll sie es bei Werbeausgaben und Beraterhonoraren tun!“, fordert Energiesprecher und Klubobmann LA Bernhard Ernst.