Tiwag Zentrale Innsbruck

TIWAG-Aufsichtsratsvorsitzender Ferdinand Eberle soll nach dem Willen von Landeshauptmann Platter Regierungsbeauftragter für den TIWAG-Kraftwerksausbau werden.

„Das ist der Witz des Tages, will der Landeshauptmann die Tiroler für dumm verkaufen? Ex-ÖVP-Landesrat Ferdinand Eberle ist Aufsichtsratsvorsitzender der TIWAG, als solcher steht er schon seit Jahren in der Verantwortung für das größte Landesunternehmen und seine Projekte. Er ist bereits Hauptverantwortlicher dafür, dass etwas weitergeht, dafür und für die Kontrolle der TIWAG-Agenden hat ihn der Eigentümer Land Tirol entsandt. Es ist ein einziger Offenbarungseid, dass Eberle jetzt die Aufgaben des überforderten und unfähigen Vorstandsvorsitzenden Wallnöfer übernehmen soll. Und Landeshauptmann Platter darf nicht vergessen, er hat die Letztverantwortung für das größte Landesunternehmen, das zu 100% im Besitz der Tiroler ist“, erklärt Energiesprecher LA Bernhard Ernst.

Wallnöfer & Eberle verantwortlich für TIWAG-Missstände!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol wird die Liste der Fehlleistungen und Missstände der TIWAG immer länger. Verantwortlich dafür sind der Vorstandsvorsitzende Bruno Wallnöfer, seit 2003 im Amt, und Ferdinand Eberle, der sowohl als Landesrat wie seit Jahren als Aufsichtsratsvorsitzender für die TIWAG-Agenden zuständig war und ist.

„Die TIWAG ist im Ötztal gescheitert, im Malfontal abgeblitzt, beißt in Osttirol auf Dolomit und ist wegen ihrer Aktivitäten im Kaunertal im Visier der Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien und des Landesrechnungshofes Tirol. Sie plant seit 2004 an neuen Kraftwerken und hat bis dato noch kein einziges Projekt umsetzen können. Die TIWAG-Bilanzen der letzten Jahre sind auf dem Rücken von immer weniger Bediensteten und auf Kosten der technischen Kompetenz zustande gekommen. Personal wie technische Kompetenz haben die TIWAG-Verantwortlichen in den letzten Jahren permanent abgebaut. Wegen der unseligen Cross Border Deals gehören den Tirolern ihre Kraftwerke und Bäche nicht mehr und noch dazu haften die Tiroler für die Cross Border Deals laut TIWAG Bilanz 2009 mit mehr als 270 Millionen €”, stellt LA Ernst fest.

MonopolyPlatter trägt Verantwortung gegenüber Bürgern!

“Gar nicht zu reden ist von der alltäglichen Geldverbrennung und Geldverschwendung, wie sie unter Wallnöfer und Eberle eingerissen ist. So hat die TIWAG im Jahr 2009 monatlich 620.000 € für Werbung, 260.000 € für Reisen und 960.000 € für Berater ausgegeben. Alls das mit Null Ergebnis für die Tiroler Bevölkerung. Damit ist klar, Platter trägt die Verantwortung für die Missstände innerhalb der TIWAG gegenüber der Bevölkerung. Platter muss das Landesunternehmen TIWAG personell und strukturell neu aufstellen“, fordert LA Ernst.