Zwei beleuchtete Steckdosen

TIWAG muss Tirolern etwas zurückgeben

“Das Landesunternehmen TIWAG wird gut daran tun, den Menschen in Tirol auch einmal etwas zurückzugeben. Es sind die fleißigen Mitarbeiter der TIWAG, die treuen Kunden in Tirol und die besonderen Gegebenheiten im Land, die das Landesunternehmen Jahr für Jahr erfolgreich wirtschaften lassen. Die TIWAG braucht keine generelle Strompreissenkung durchzuführen, aber sie muss endlich für all jene Tiroler, die es brauchen, eigene Strom-Sozialtarife anbieten”, ist Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider überzeugt.

Strom-Sozialtarif für jene, die es brauchen!

“Wir schlagen daher vor, dass Arbeitslose, Wenigverdiener, Mindestpensionisten sowie Alleinerziehende und kinderreiche Familien wenigstens denselben, um bis zu 20% günstigeren Strompreis angeboten bekommen wie die Wirtschafts- und Industriebetriebe im Land. Diesen armutsgefährdeten Tirolern erleichtert ein solcher Strom-Sozialtarif das Auskommen mit dem Haushaltseinkommen und das Landesunternehmen TIWAG kann sich diese soziale Maßnahme für die Tiroler locker leisten. Als Landesunternehmen hat die TIWAG nicht nur den Auftrag, gut zu wirtschaften, sondern auch die Verpflichtung, den Tirolern etwas zurückzugeben!”, erklärt Andrea Haselwanter-Schneider.

Liste FRITZ: Antrag für Strom-Sozialtarif liegt dem Tiroler Landtag vor!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat diesen Strom-Sozialpreis über die TIWAG wie auch einen Gas-Sozialtarif über die TIGAS im Tiroler Landtag beantragt.

TIWAG kann sich Sozialtarif für Menschen, die es brauchen, leicht leisten!

Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider von der Liste FritzDie seit Jahren immer gleiche Argumentation der TIWAG, ohnehin einen der günstigsten Strompreise anzubieten, reicht der Liste Fritz nicht aus.

“Die TIWAG plant seit Jahren, um hunderte Millionen Euro Großkraftwerke zu bauen und sie hat erst in den letzten Monaten um 45 Millionen Euro zusätzliche Aktien des Verbund Konzernes gekauft. Sie gibt jährlich mehr als sieben Millionen für Werbung aus sowie mehrere Millionen für Berater und Dienstreisen. Wenn das Landesunternehmen TIWAG aufgrund seiner inzwischen abgeschriebenen Kraftwerke also viel Geld in Tirol und mit den Tirolern verdient und dieses zum Investieren und Zukaufen hernimmt, dann ist es auch hoch an der Zeit, dass die Tiroler davon einen direkten Nutzen spüren”, meint Haselwanter-Schneider.

Landesunternehmen TIWAG soll Hilfe zur Selbsthilfe leisten!

“Nicht nach dem Prinzip ´Gießkanne`, wo für jeden Tiroler dann ein paar Euro übrig bleiben, sondern nach dem Prinzip ´Gezielte Hilfe zur Selbsthilfe`. Jene Tiroler, denen es nicht so gut geht, sollen sich über einen günstigeren Großhandels-Strompreis einige hundert Euro im Jahr an Stromkosten ersparen können. Strom braucht jeder Tiroler, egal ob er viel oder wenig verdient. Eine gezielte Entlastung hilft damit jenen, die besonders unter den niedrigsten Einkommen bei den gleichzeitig höchsten Kosten fürs Leben, Wohnen und für die Betriebskosten leiden”, erläutert Andrea Haselwanter-Schneider die Sinnhaftigkeit und Treffsicherheit der FRITZ-Landtagsinitiative.

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