Tiroler Wasserkraft AG

„Auch wenn sich TIWAG General Wallnöfer für die Millionen-Dividende an das Land Tirol gerne feiern lassen möchte, können die Millionen nicht über die falsche Strategie der TIWAG hinwegtäuschen. Einen Gutteil ihrer Ergebnisse erzielt die TIWAG im Stromhandel. Dort jongliert sie mit dreimal mehr Strom als sie selbst erzeugt. Sie setzt das Landesunternehmen einem großen Risiko aus. Verluste von 12 Millionen Euro noch vor dem Durchbrechen der Wirtschaftskrise sind bedenklich. Die TIWAG gehört allen Tiroler Bürgern und hat nicht den Auftrag schnelles Geld mit schnellem Zocken zu machen!“, sagt Energiesprecher LA Bernhard Ernst.

Sture Groß-Kraftwerkspolitik statt zukunftsweisender Energiepolitik!

Dem Energiesprecher der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol fehlt bei der TIWAG eine mittel- und langfristige Energiestrategie.

„Andere Energieunternehmen in Österreich betreiben keine Alibi-Photovoltaik-Anlage wie die TIWAG in Jenbach, sondern setzen stark auf Photovoltaik und bauen wie in Vorarlberg ein Netz an Solarstrom Tankstellen auf. Die TIWAG hält stattdessen stur an ihrer Groß-Kraftwerkspolitik statt an einer zukunftsweisenden Landes-Energiepolitik fest. Die Tiroler Bürger müssen wissen, dass Pumpspeicher-Kraftwerke wie Sellrain-Silz in Deutschland ein- und ausgeschaltet werden. Sie produzieren Strom für den Verkauf ins Ausland, nicht für die notwendige Grundversorgung in Tirol. Strom zur Grundversorgung wird importiert. Ihre sündteure Werbe-Kampagne dazu könnte sich die TIWAG sparen. Denn erstens werden die Tiroler ohnehin falsch informiert und zweitens braucht die TIWAG als Monopolist nicht Steuergeld für Werbung ausgeben!“, so LA Ernst.

Schwarze Null der TIGAS haben Tiroler Bürger teuer bezahlt!

„Auch die schwarze Null beim Gasmonopolisten TIGAS ist kein Ruhmesblatt. Das haben die Tiroler Bürger teuer bezahlt. In der Heizperiode hat die TIGAS – anders als andere Gasanbieter in Österreich – den Preis für Gas nicht gesenkt, im Gegenteil ab 1. Jänner hat sie den Preis sogar erhöht. Erst nach der Heizperiode hat sie den Tiroler Bürgern eine Preisreduktion gewährt. Statt den Tiroler Bürgern also kostengünstige Energie zur Verfügung zu stellen, wird den Menschen das Geld aus der Tasche gezogen. Das ist ungerecht und reine Konzernpolitik statt Politik für die Bürger!“, ist LA Ernst verärgert.