Kraftwerk Langkampfen

„Der Vorstandsvorsitzende der Tiroler Wasserkraft macht eine immer noch traurigere Figur. Was er anpackt, geht schief. Nach dem Desaster um den geplanten Ausbau des Kraftwerkes Sellrain-Silz, steht jetzt offenbar auch das Tauernbach-Kraftwerk in Matrei in Osttirol vor dem Aus. Während ÖVP Bürgermeister Andreas Köll entgangenen Millionen nachtrauern wird, verunsichert die TIWAG seit Jahren unnütz die Osttiroler und Matreier Bevölkerung mit unausgegorenen Kraftwerks- Planereien! Experten warnen schon seit einiger Zeit, dass das Tauernbach-Kraftwerk in der geplanten Form ein reines ´ Sommerkraftwerk` wäre, also Strom dann erzeugt, wenn man ihn am wenigsten braucht. Aber das bewusste Überhören von unangenehmen Experten-Meinungen hat bei Wallnöfer Tradition. Nicht umsonst kommen Wallnöfers Groß-Kraftwerks-Phantasien auch nach fünf Jahren Planung, die tausende Euro verschlungen hat, nicht aus den Startlöchern“, sagt Landtagsabgeordneter und Klubobmann Bernhard Ernst, Energiesprecher der Liste Fritz.

Endlose sündteure TIWAG-Planungen für Wallnöfers Groß-Kraftwerks- Phantasien!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol liegt das TIWAG Management mit seinem sturen Festhalten an unmöglichen Kraftwerks-Groß-Projekten völlig falsch.

„Wallnöfer und die ÖVP-SPÖ Landesregierung stehen nach fünf Jahren Planung bei Null. Sie verbeißen sich in unmögliche Mega-Projekte anstatt das Sinnvolle und Machbare zu tun. Wallnöfers Missmanagement in der TIWAG hat dem ehemaligen Paradeunternehmen schon genug geschadet. Etwa mit seinem jahrelangen Null- Interesse für alternative Energien, wie die Photovoltaik, mit der gravierenden Benachteiligung bei den Einspeisetarifen für Kleinwasserkraftwerke oder mit der fehlenden Strategie für ein Effizienzprogramm beim Stromverbrauch. Die TIWAG ist im Gegensatz zu anderen Unternehmen nicht aus den Cross Border Deals ausgestiegen, sondern hat Millionen Euro nachschiessen müssen. Wallnöfer hat rund 12 Millionen Euro Verluste an der Strombörse, eine 150 Millionen Euro schwere Beteiligung an deutschen Kohlekraftwerken und ein verlorener Prozess um 500.000 Euro gegen TIWAG Kritiker Wilhelm zu verantworten“, zählt Energiesprecher LA Bernhard Ernst nur einige Punkte aus Wallnöfers Pleiten- und Pannenliste auf.

Arbeitsplatz-Chancen für alternative Energien nützen!

„Mit Wallnöfer verschlafen die TIWAG und das Land Tirol die Energie-Zukunft! Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sichert eine Energiewende bestehende Arbeitsplätze und schafft neue. Alternativen wie Strom aus Wind, Strom aus Sonne oder Strom aus Biogas muss Tirol offensiv angehen. In diesem Bereich sind in Tirol 54 Unternehmen tätig, die 600 Arbeitskräften einen Job bieten. Hier gibt es riesiges Potential für viele neue, krisensichere Arbeitsplätze in Tirol“, so LA Ernst.