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Der mit Dokumenten belegte Vorwurf, der Kaunertaler ÖVP Bürgermeister sei für seinen Wahlkampf mit Mitteln der TIWAG bezahlt worden, ruft nach Überprüfung.

„Dieser Fall ist nur die Spitze des Eisberges. Es gibt weitere Verdachtsfälle, wo die TIWAG mit dem Geld der Steuerzahler Einfluss auf den Ausgang der Gemeinderatswahl genommen hat. So ist sie beispielsweise im Werbefolder des ÖVP Bürgermeisters von Matrei in Osttirol als Sponsor aufgeschienen, um kolportierte 15.000 Euro. Im Lichte dieser Vorfälle ist auch das großzügige Verschenken von Energiesparlampen der TIWAG an ausgewählte Bürgermeister im Gemeinderatswahlkampf zu untersuchen”, meint LA Bernhard Ernst.

Verdacht der Parteienfinanzierung – Untersuchungsausschuss notwendig!

“Es steht in diesen und weiteren Fällen der Verdacht der Parteienfinanzierung durch die TIWAG im Raum. Um diesem Verdacht nachzugehen, erscheint uns die von den Grünen geforderte Prüfung durch den Landesrechnungshof zu wenig, stattdessen unterstützen wir sie beim Einsetzen eines Untersuchungsausschusses zum TIWAG -Sumpf. Dieser Sumpf gehört trocken gelegt, die politische Verantwortung für diese Praktiken ist zu untersuchen!“, erklärt Klubobmann LA Bernhard Ernst.

TIWAG verschwendet 16 Millionen Euro Steuergelder der Tiroler Bürger für Werbung und Berater!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol als stärkste Oppositionskraft im Land kritisiert schon seit längerem wie locker das Geld für Werbung und Beratung beim größten Landesunternehmen TIWAG sitzt.

„Wir haben es mit der TIWAG-Bilanz 2008 schwarz auf weiß bestätigt bekommen. Die TIWAG hat 2008 monatlich mehr als 660.000 Euro für Werbeinserate ausgegeben. Dazu noch einmal 675.000 Euro monatlich für diverse Berater. Insgesamt hat die TIWAG für Werbung und Berater im Jahr 2008 rund 16 Millionen Euro ausgegeben. Das sind in alter Währung 220 Millionen Schilling!“, legt LA Ernst die Zahlen aus der TIWAG-Bilanz 2008 offen.

Die Bilanz für 2009 legt die TIWAG erst in den kommenden Wochen offen. LA Ernst wird sich dann auch die aktuelle Bilanz genau anschauen und analysieren, ob die maßlose Verschwendung von Steuergeldern der Tiroler Bürger unter den Augen der politisch zuständigen ÖVP-SPÖ Landesregierung beim größten Landesunternehmen ungehindert weiter geht.