Skigebiet

„Die Richtung der Tiroler Snow-Card stimmt, aber es ist noch immer viel zu wenig. Ich schlage vor, das Erfolgsmodell Regiocard des Tiroler Oberlandes weiter zu entwickeln. Was im Oberland funktioniert, will ich ich für alle Tiroler Familien möglich machen. Mein Ziel ist eine REGIOCARD PLUS, die die Familiengeldbörsel schont und die Tiroler Freizeitwirtschaft belebt. Um das zu erreichen, will ich die Tirol Regiocard des Tiroler Oberlandes in drei Schritten auf ganz Tirol ausweiten: Erstens braucht es eine REGIOCARD für ganz Tirol. Zweitens sollten wir eine REGIOCARD PLUS für das Oberland plus Innsbruck oder das Unterland plus Innsbruck anbieten. Und drittens schlage ich drei regionale Karten vor: Die REGIOCARD Oberland mit Außerfern. Die REGIOCARD Innsbruck und REGIOCARD Unterland mit Osttirol.“, erklärt LA Bernhard Ernst von der zweitstärksten politischen Kraft im Land das Modell einer REGIOCARD PLUS für ganz Tirol.

Teurer Skikarten-Fleckerlteppich!

Dieses Modell für ganz Tirol hat die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol auch im Landtag eingebracht. Allerdings haben ÖVP und SPÖ diese Idee einfach abgelehnt.

„Landeshauptmann Platter vergisst bei der Snow-Card die Bezirke Kufstein, Kitzbühel, Lienz und Reutte. Auch der angekündigte Preis von 439 € für Erwachsene und 279 € für Jugendliche bis 16 Jahren widerspricht klar seiner Ankündigung, Tirol zum familienfreundlichsten Land zu machen. Wenn ich davon ausgehe, dass eine Familie mit zwei Kindern rund 1200 € bezahlen soll, dann ist das wenig familienfreundlich und einfach viel zu teuer. Überhaupt offen ist, was während der Sommermonate sein soll. Ich meine, dass auch das wanderbare Tirol sowie die Tiroler Freizeitparks einzubinden sind und hier ein kostengünstiger Zugang für die Tiroler Familien zu gewährleisten ist.“, sagt LA Ernst.

Bild: Alexander Hauk/pixeliod.e